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Vegan im Supermarkt: gutes Angebot

Ob Tofuwurst oder Käse und Aufstrich ohne tierische Inhalts­stoffe – der Green­peace-Marktcheck hat sich im Oktober das vegane Angebot der Supermärkte angeschaut.

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Ildi/Fotolia

Die Supermärkte haben auf die steigende Nachfrage von VeganerInnen reagiert, aber das Angebot muss noch verbessert werden“, sagt Nunu Kaller, Konsumentensprecherin von Greenpeace. Neben der Angebotsgröße war auch die Verfügbarkeit von Bio-Produkten für die Bewertung entscheidend. Zudem wurden die Kennzeichnung und die Herkunft der Waren beurteilt. Bei diesem Test landen die drei Supermärkte Merkur, Billa und Sutterlüty am Podest, weil sie mehr als 30 der 35 im Greenpeace-Warenkorb geforderten Produkte im Sortiment haben.

„Das Bio-Angebot muss weiter ausgebaut werden, denn die aktuelle Situation ist noch lange nicht ausreichend“, sagt Kaller. Beim Testsieger Merkur sind immerhin 26 von 35 Produkten, also 74 Prozent, in Bio-Qualität erhältlich. Bei Lidl und PennyMarkt liegt der Bio-Anteil am Warenkorb von allen Supermärkten im Test am niedrigsten, und zwar bei 29 bzw. 14 Prozent.

Ein weiteres Kriterium beim Test war die Herkunft der Produkte. Dabei wurde abgefragt, ob beispielsweise das für den Tofu benötigte Soja in Österreich angebaut und hier verarbeitet wurde. Bei etlichen Produkten fehlt jedoch die Information zum Produktionsland sowie zu der Herkunft der Zutaten.

Eine klare Kennzeichnung, zum Beispiel mit dem „Vegan-Siegel“, ist die Voraussetzung, um die KonsumentInnen auf rein pflanzliche Alternativen hinzuweisen. Hier gibt es sowohl bei den Eigenmarken der Supermärkte als auch bei Produkten bekannter Marken Verbesserungsbedarf.

Den Greenpeace-Marktcheck finden Sie unter greenpeace.at/nachhaltigkeit-im-test

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