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Wenn der Bär vor Ihnen steht: was tun?

Bären sind in der Regel scheu und gehen Menschen normalerweise aus dem Weg. In Österreich leben etwa fünf bis acht Bären im Grenzgebiet von Österreich zu Italien und Slowenien. Wie verhält man sich bei einer Begegnung richtig?

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Braunbär. H. Heimpel/4Nature

Nach ihrer fast fünfmonatigen Winterruhe, in der Braunbären ihren Energiehaushalt zurückfahren und weder Nahrung noch Flüssigkeit zu sich nehmen, haben nun die letzten Petze ihre winterlichen Höhlen verlassen. In Österreich leben derzeit etwa fünf bis acht Bären im Grenzgebiet von Österreich zu Italien und Slowenien. Der erste Bär tauchte heuer Anfang April im Gebiet des tirolerischen Nauders auf, wo er seinen Hunger an drei ungesicherten Bienenstöcken stillte.
Nach Tirol wandern vor allem junge, männliche Bären aus Oberitalien ein, wo derzeit mindestens 48 Alpenbären leben. Aber auch in Kärnten besteht die Möglichkeit auf einen Bären zu treffen, denn in Slowenien leben derzeit 450 Bären.

In freier Wildbahn kommt es selten zu Begegnungen von Menschen mit Bären, da die Tiere von Natur aus versuchen, Menschen so früh wie möglich aus dem Weg zu gehen. Für den seltenen Fall eines direkten Kontakts gilt: Ruhe bewahren, nicht schreien und langsam zurückgehen.
Der Bär wird in den meisten Fällen den Menschen zuerst bemerken als umgekehrt und sich von selbst zurückziehen.

Der WWF erwartet, dass es in den nächsten Jahren immer wieder zu Durch- oder Einwanderungen von Bären aus den Nachbarländern kommt.

Infos:
www.wwf.at/braunbaer.
Link zum APA-Video in allen Formaten (Download gratis)

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