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Kurzfilme für den Klimaschutz

Beeindruckende Siegerfilme brachte Kurzfilm-Wettbewerb des Vereins KlimaVOR hervor: Von Schülern und Schülerinnen, Profis und Privatpersonen.

Ein Screenshot aus einem der Filme zeigt einen Eisbären und ein Eisbeerenjunges auf einer Eisscholle
Ein Screenshot aus dem Gewinner "Klimawandel ist schlecht, unser Verhalten ist schlechter." Screenshot: KlimaVOR!

32 Einreichungen hatte der Verein KlimaVOR! zu seinem Kurzfilm-Wettbewerb erhalten. Die Filme kamen von Schulklassen, Umweltinitiativen, engagierten Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern sowie von professionellen Filmemacher*innen. Die Jury aus Naturschutzanwältin Katharina Lins, Buchautor Conrad Amber und Ökologe Rochus Schertler wählte in vier Kategorien – Klimawandel allgemein, Dystopie/Fiktion, Dokumentation und Kunst/Satire – jeweils drei Filme. Ein Publikumsvoting entschied dann über die Gewinner.

Bewusstsein schaffen

„Wir hätten nicht gedacht, dass der Zuspruch so groß sein würde“, freut sich Christina Vaccaro von der Arbeitsgruppe „KlimaWissen – KlimaHandeln“ des Vereins KlimaVOR!, die den Wettbewerb organisiert hatte. „Super Beiträge, verdiente Sieger“, resümierte Obmann Christof Drexel „Bewusstsein zu schaffen ist eine wesentliche Voraussetzung, damit die Menschen und die Politik gegen den Klimawandel aktiv werden.“

Der im Frühjahr gegründete Verein will Vorarlbergs Weg zur Klimaneutralität vorantreiben. Er hat bereits mehr als 100 Mitglieder. 50 Unternehmen und Organisationen aus dem Bereich Klimaschutz nützen die Plattform des Vereins, um sich zu vernetzen und gemeinsame Initiativen zu entwickeln.

Die Sieger 

Klimawandel ist schlecht, unser Verhalten ist schlechter
Kategorie: Klimawandel allgemein

Der fünfminütige Film „Klimawandel ist schlecht, unser Verhalten ist schlechter“ von Schülerinnen und Schülern des Bundesgymnasium Dornbirn zeigt eindrücklich die Konsequenzen menschlichen Handelns auf – von Waldbränden über Hochwasser bis zum Abschmelzen der Gletscher. Die jungen Filmemacher fordern die Menschen auf, ihr eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen.

Filmteam: Julian Pointner, Isabel Baumann, Marielle Hauts, Katja Mitterbacher, Vanessa Blauensteiner vom Bundesgymnasium Dornbirn

4 Stunden für 4 Minuten
Kategorie: Dystopie/Fiktion

In ihrem Film „4 Stunden für 4 Minuten“ schlagen die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Biomedizin (Prof. Waltraud Klement-Schneider) am BG Bregenz Blumenstraße die Brücke zur aktuellen Corona-Epidemie. Sie schildern ein verstörendes Zukunftsszenario, in dem sich exotische Infektionskrankheiten durch den Klimawandel auch in Europa verbreiten. Der Film entstand in nur vier Schulstunden. Sämtliche Szenen wurden mit dem Handy selbst gedreht.

Filmteam: Clarissa Doppelreiter, Patricia Gross, Jana Haldner, Katharina Schneider, Maryan Selywa, Sila Yildiz, Léonie Bilger, Tugce Bilgic, Emily Dominikovic, Paulina Fritz, Lea Riem, Hannah Romanic, Jana Steurer, Isabella Veits vom Bundesgymnasium Bregenz Blumenstraße

Der grüne Fleck
Kategorie: Dokumentation

Die Initiative Acker 12 in Doren im Jahr 2018 einen Gemeinschaftsgarten, bei dem engagierte Frauen und Männer eine Wiese in einen Gemüse-, Blumen-, Kräuter- und Beerengarten verwandelten. In seinem Film „Der grüne Fleck“ hat Christoph Heinzle, einer der Mitbegründer der Initiative, diesen Prozess auf eindrucksvolle Weise dokumentiert.

Filmteam: Christoph Heinzle

Die Verflossene
Kategorie: Kunst und Satire

Auf künstlerische Weise näherte sich ein Team professioneller Filmemacher dem Thema Klimawandel. Der Film „Die Verflossene“ spricht von der Welt in der dritten Person, wie eine vergängliche, verlorene Liebe. Der Film mit beeindruckenden Naturaufnahmen aus Vorarlberg entstand im Rahmen eines 24-Stunden-Filmwettbewerbs und war bereits bei der Alpinale zu sehen.

Filmteam: Andreas Biermann, Johannes Engl, Dominik Faé, Bernhard Fetz, Sebastian Ganahl, Dennis Kupnik, Merlin Miller, Frederic Schneider, Leonie Vierlinger

Alle Einreichungen sind auch auf dem YouTube-Kanal von KlimaVOR! abrufbar.

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