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Käfigeier in Fertigprodukten

Der Marktcheck zeigt, dass in Nudeln, Keksen und Mayonnaise Käfigeier stecken können. Erfreulich: die Eigenprodukte der Supermärkte punkten bei der Hühnerhaltung.

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Eier. Foto: Rido Franz/Thinkstockphotos Rido Franz/Thinkstockphotos

Der Greenpeace-Marktcheck hat im Februar im Supermarkt erhältliche Lebensmittel mit Ei unter die Lupe genommen. Bei den zehn ausgewählten eihaltigen Produkten - darunter Nudeln, Kekse, Krapfen und Mayonnaise - zeigt sich, dass Käfigeier nicht ausgeschlossen werden können, weil keine Kennzeichnung vorhanden ist. Jedoch punkten die Supermärkte mit ihren Eigenmarken, mit Ausnahme von „Jeden Tag“. Für „S-Budget“, „Clever“ und „Lomee“ gelten klare Richtlinien, die den Einsatz von Käfigeiern verbieten.

Die Herkunft von frischen Schaleneiern ist in Österreich eindeutig: Sie sind aus Freiland- sowie Bodenhaltung, werden gentechnikfrei erzeugt und sind eindeutig gekennzeichnet. Bei verarbeiteten Produkten, die Eier enthalten, ist keine Kennzeichnung vorgeschrieben. Zwar ist die konventionelle Käfighaltung mit 550 cm² Platz pro Huhn EU-weit verboten. Doch "ausgestaltete Käfige", mit 750 cm² Fläche pro Tier, Sitzstangen und Nestern sind in der EU weiterhin erlaubt. 56 Prozent aller Legehennen in der EU werden in dieser Käfigform gehalten. In Österreich sind es 2 Prozent, was aufgrund einer Übergangsregelung noch bis 2020 erlaubt ist.

Ganz sicher können sich KonsumentInnen bei Bio sein: Die Herstellung ist umweltfreundlicher als bei herkömmlich produzierten Produkten, es ist garantiert kein gentechnisch verändertes Futter zum Einsatz gekommen und die Tierhaltung erfüllt deutlich höhere Ansprüche.

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