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Gemeinschaftsprojekt in Wien-Mauer

27 Wohneinheiten,  Dachterrasse, Gemeinschaftsgarten uvm. bietet das Passivhaus-Wohnprojekt im Südwesten Wiens.

strassenperspektive
Straßenperspektive Wohnprojekt Gennesaret

Insgesamt 27 unterschiedliche Wohnungen wurden 2016 errichtet, getragen von einer Gruppe, die als Verein und nach soziokratischem Konzept strukturiert ist (Partizipation, Delegation, Arbeitskreise, effektive Entscheidungen). Die Vielfalt der Wohnungen ermöglicht es, durch hausinternen Wohnungswechsel bei sich ändernden Raumbedürfnissen die Flächen effizient zu nutzen. Jede Wohnung bildet eine selbständige Einheit mit Balkon oder Terrasse, private Arbeitsräume sind in eigenen Bereichen vorgesehen.

Wer. Momentan wird das Kollektiv von 25 Erwachsenen und vielen Kindern gebildet. Es ist ihr ein großes Anliegen, für freie Wohnungen eine gute Erweiterung der Gruppe zu finden. So soll vom Lehrling über Großfamilien bis zu „Hausoma/Hausopa“ eine lebendige und gegenseitig unterstützende Gemeinschaft entstehen. Dies soll durch verschiedene, allgemein nutzbare Räume unterstützt werden (Küche, Kellersalon, Musikraum, Waschküche, Gästezimmer …).

Wo. Die Lage bietet eine sehr gute Verbindung zwischen Stadt und Natur, Kultur und Ruhe. In nur fünf Gehminuten entfernt liegt die S-Bahn in Atzgersdorf-Mauer, Supermärkte, Bioläden und sonstige Nahversorgungseinrichtungen wie auch Ärzte, Amtshaus, Banken usw. Eine Busstation oder wenige Radminuten entfernt ist der Maurer Hauptplatz, dort findet man sich zwischen alten Villen und Heurigenlokalen und gleich beim Naherholungsgebiet Maurer Berg und Lainzer Tiergarten.

Womit & Wie. Das Wohnprojekt wurde mit Mitteln der Wiener Wohnbauförderung, individuellem Eigenkapital und einem Hypothekarkredit (vergleichbar einem Genossenschaftsbau) finanziert. Der gesamte Komplex wurde als Passivhaus errichtet; um den hohen ökologischen Anforderungen der Gruppe gerecht zu werden sind sämtliche Baumaterialien und Bauweisen mit bauXund - www.bauxund.at - abgestimmt. Für Bauplanung und Architektur verantwortlich zeichnen Ralf Aydt & Franz Kuzmich.

Was noch. Einen wichtigen inhaltlichen Schwerpunkt bilden die Themen Ökologie, Solidarität und Spiritualität. Sie werden schon jetzt gelebt und sollen auch weiterhin Platz finden. Ausdruck finden sie in Passivhausbauweise, einem großen Fahrradraum, einer Werkstatt, Car-Sharing, einer FoodCoop, Gartenbewirtschaftung, Tauschangeboten, gegenseitigem Unterstützen, Festen, regelmäßigen Treffen, Offenheit für Lebensfragen und vielem mehr.

Das Projekt wird auch nach außen geöffnet: Nutzung des Erdgeschosses als Soziales und Pädagogisches Zentrum im Sinne der Verbindung mit der städtischen Nachbarschaft für schulische Nachhilfe, Physiotherapie, Massagen, Yogakurse oder Umweltschutz- oder Vereinsbüros.

Viel Leben im Haus und dennoch viel Ruhe auf der großen Dachterrasse und dem Gemeinschaftsgarten oder im „Raum der Stille“.

Infos: info@projekt-gennesaret.at oder 0680 225 7672

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