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Erfolg: Keine Schilifte am Warscheneck!

Es ist ein Sieg der Vernunft: Das geplante Schischaukelprojekt im Bergparadies Warscheneck ist ad acta gelegt worden. Ein einzigartiges Naturjuwel bleibt erhalten.

Am 3. April ist von Oberösterreichs Naturschutzlandesrat Haimbuchner und Wirtschaftslandesrat Strugl ein Rechtsgutachten vorgestellt worden, das ein klares NEIN zum Liftprojekt für eine Skischaukel Höss-Wurzeralm enthält. Das ist eine endgültige Absage an dieses Projekt am Warscheneck.

Das Rechtsgutachten unterstreicht, dass ein solches Vorhaben nach dem Naturschutzprotokoll der  Alpenkonvention nicht realisierbar ist. Alpin- und Naturschutzorganisationen protestierten seit Jahren gemeinsam mit dem Umweltdachverband gegen diese Schischaukel und forderten eine Absage an dieses naturzerstörerische, rechtlich unzulässige und wirtschaftlich unsinnige Projekt. Mit Erfolg! „Wir sind froh über diese Entscheidung", sagt  Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes. "Allerdings kommt sie um Jahre zu spät, da viel zu viel Energie und Ressourcen für widersinnige Planungen verschwendet wurden, statt diese Energien in eine nachhaltige Regionsentwicklung mit Fokus auf naturorientierten Ganzjahrestourismus zu stecken."

Erweiterung des Nationalparks Kalkalpen um das Warscheneck endlich angehen

Die Region sollte jetzt ihre Chancen als Natur- und Nationalparkregion nutzen. Wesentliche Teile des Warscheneck-Gebietes sind seit Jahren als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das oberösterreichische Nationalparkgesetz sieht zudem eine Einbeziehung des Warschenecks in den Nationalpark Kalkalpen vor. Ein logischer nächster Schritt sei demnach die Erweiterung des Nationalparks Kalkalpen um das Warscheneck, fordert der Umweltdachverband.

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