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Gartenplanung im Gemüsebeet

Frühlingszeit – wir stehen in den gärtnerischen Startlöchern. Bevor wir tätig werden, muss die Einteilung des Gemüsegartens überlegt werden.

Mann arbeitet im Gemüsegarten.
Foto: Pixdeluxe/Istock

Am Anfang jedes Gartenjahres steht die Planung. Zum einen, weil die Einhaltung der Fruchtfolge Schädlingsbefall und Krankheiten vorbeugt oder der Platz in den Beeten knapp bemessen ist. Zum anderen, weil wir weder von der Zucchinischwemme, noch von Salatengpässen geplagt sein möchten.

Bei Platzmangel lässt man solche Gemüse weg, die das ganze Jahr günstig in Bioqualität verfügbar sind: Zwiebeln, Karotten und Erdäpfel. Auch auf Riesenpflanzen wie Kürbisse muss man im Minigarten eher verzichten. Angebaut wird, was besonders ist oder ganz frisch sein muss, und so manches kann ausweichen, in Töpfe oder Blumenbeete: Kräuter, Feingemüse wie Melanzani oder Paradeiser fühlen sich auch auf der Terrasse wohl.

Mengenbeschränkungen

Ein bis zwei Zucchinipflanzen liefern genug Früchte für eine große Familie. Während des Urlaubes empfiehlt es sich, Nachbarn ums Abernten zu bitten, ansonsten muss man elefantenrüsselgroße Exemplare verkochen. Übersieht man´s trotzdem: Gewürfelte Zucchini für Suppen einfrieren oder zu Chutneys verarbeiten.
Wer immer reichlich, aber nicht übermäßig Salat haben möchte, setzt am besten alle 14 Tage ca. 10 Pflanzen.

Davon kann man nicht genug haben

Petersilie, Lauch, Spinat, Vogerlsalat, Radieschen und Rucola kann man im Frühling und im Herbst säen. Bei milden Wintern steht dann ein frisches Vitaminangebot bis in den nächsten Frühling zur Verfügung.

Das können Sie jetzt aussäen

Lauch, Spinat, Rettich, Radieschen, Karotten und Rucola kann man bei milden Temperaturen im März schon direkt ins Freiland säen.

Gemüsepflanzen vorziehen

Melanzani, Paprika und andere wärmeliebende Gemüsearten brauchen - ebenso wie Frühsorten von Salaten, Kohlrabi oder Gemüse mit langer Entwicklungszeit - einen Entwicklungsvorsprung unter Glas. Mehr zur Anzucht in Schalen oder im Frühbeet

Autorin: Magdalena Uedl-Kerschbaumer

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