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Gartenstudie 2020: Natürlich zum Essen

Was sind die Trends für Österreichs grüne Außenflächen? Rund 1000 Östereicher*innen zeigen, dass es um Nutzgartln und Natürlichkeit geht.

Blühende Pflanzen werden auf einem Tisch im Freien zum Auspflanzen aus ihren Töpfen gehoben.
Foto: Bellaflora

Wer kann, nutzt gerade jetzt intensiv grüne Freiflächen. Doch was bedeuten uns Garten, Terrasse und Balkon? Die bellaflora Gartenstudie von 2019 zeigt sie als Orte der Entschleunigung und des Wohlfühlens, als Orte um selbst etwas zu gestalten und als Nähe zur Natur. 1.060 Österreicherinnen und Österreicher hat IMAS vor der COVID-19 Krise im Februar 2020 zu den Trends im Gartenbereich befragt – nun stehen Trends zur Selbstversorgung sowie der Wunsch nach Regionalität und Natürlichkeit im Vordergrund.

„Gerade in der aktuellen Situation gewinnen die eigenen grünen vier Wände aller Voraussicht nach noch mehr an Bedeutung.“ erklärt IMAS Prokurist DDr. Paul Eiselsberg, auch wenn der Trend zur Selbstversorgung nicht erst durch die Krise kam:

Balkontomaten in einer Pflanzbox am Balkongeländer.
Foto: Bellaflora

10 Jahres Trend: Selbstversorger in der längeren Gartensaison
30 % der befragten Garten-, Terrassen- und Balkonnutzer*innen haben in den letzten beiden Jahren – und damit bereits deutlich vor der Krise – verstärkt begonnen, Gemüse zur Selbstversorgung zu pflanzen. Rund drei von vier Österreicher*innen gehen zumindest einigermaßen sicher davon aus, dass die Anzahl an Selbstversorgergärten in den kommenden zehn Jahren zunehmen wird. Auch ein weiterer Blick in das kommende Jahrzehnt ist laut IMAS-Studiendaten eindeutig: „77 % der Österreicher*innen halten es für zumindest einigermaßen wahrscheinlich, dass die Gartensaison klimabedingt deutlich verlängert und das eigene Grün somit noch länger erlebt werden kann“, erklärt Eiselsberg.

 

Surfinien und Petunien auf einer Terrasse.
Foto: Bellaflora

Natürlich besser
Österreichischen Unternehmen den Vorzug geben, Regionalität und Nachhaltigkeit sind für Konsument*innen aktuell sehr wichtig, wenn sie Produkte suchen und kaufen. Bei den Pflanzen sehen Gartenfreunde das sogar noch enger. Schon vor der momentanen Krisensituation stimmten rund 61 % der Nutzer*innen von Garten, Balkon und Terrasse der Aussage zu, dass Regionalität sogar noch wichtiger als Bio-Qualität sei. Der Trend zur Regionalität und zum Selbstversorgergarten geht laut IMAS–Daten Hand in Hand mit dem Streben nach mehr Natürlichkeit. Mehr als die Hälfte der Garten-, Terrassen- und Balkonnutzer*innen ist der Meinung, dass Pestizide im Garten nichts verloren haben (55 %). 46 % von ihnen wünschen sich mehr Nützlinge im Garten und unterstützen dies durch die Pflanzung von bienen- und schmetterlingsfreundlichen Pflanzen und 37 % durch eine Blumenwiese. Rund ein Drittel verwendet bewusst natürlichen Pflanzenschutz (35 %). Der Aufbau von Wasserstellen und von Insektenhotels wird von je rund einem Viertel als Unterstützungsmaßnahme für Nützlinge im Garten angeführt.

Und der Garten muss auch nicht warten.

Nicht nur haben seit dem 14.04. schon wieder einige Anbieter geöffnet, bellaflora bietet auch weiterhin ihre grüne Hotline für persönliche Beratung und Bestellung sowie mit ihrem neu geschaffenen Onlineshop kontaktlose Bezugsmöglichkeiten. „Unsere bellaflora-Pflanzenprofis beraten am Telefon persönlich, telefonisch kann man auch eine Bestellung aufgeben. Diese wird ressourcenschonend verpackt im Umkreis von zirka 20-30 Kilometern rund um unsere Filialen kontaktlos und rasch zugestellt“, so bellaflora Geschäftsführer Franz Koll.
Mehr Informationen unter: www.bellaflora.at

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