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Wiederverwenden ist besser als Recycling

Neue Studien bestätigen: Re-Use ist für die Kreislaufwirtschaft besser als Recycling. Erst wenn ein Produkt nicht mehr genutzt werden kann, macht das Recycling Sinn.

Beim Recycling entstehen sogenannte Sekundärrohstoffe, die in der Regel nicht dieselbe Qualität haben wie Primärrohstoffe. Außerdem liegen die Rückgewinnungsraten etwa bei Elektroaltgeräten nur bei 30 %. Deshalb muss eine ernsthafte Kreislaufwirtschaftspolitik Re-Use, also die längere Nutzung eines Produkts, höher werten als das Recycling. Recycling wird erst im zweiten Schritt wichtig, wenn Re-Use nicht mehr sinnvoll ist. Dies bestätigen neue Studien:

„The economics of recycling revisited: Less might be more“,
Studie von Heinz-Georg Baum & Gernot Pehnelt, 2017

Die Autoren zeigen auf, dass Recycling kein Ziel, sondern eine Option der Kreislaufwirtschaft sein soll. Denn der zusätzliche Nutzen durch eine Erhöhung der Recycling-Rate, monetär wie ökologisch, nimmt stark ab. Wenn Sekundärrohstoffe preislich nicht konkurrenzfähig ist, sollte dies nicht durch Subventionen behoben werden.

Hier geht es zum RepaThek-Eintrag und Download.

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