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Wie gefährlich ist ein Flüchtling?

Der Asylwerber wird in der öffentlichen Debatte meist als fremdes gesichtsloses Wesen gezeichnet, das ein enormes Bedrohungspotenzial auf sich vereint. Das Erklärvideo der Caritas wirbt für eine neue Kultur des Willkommens.

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In Österreich wächst die Angst vor Menschen, die ihre Existenz aufs Spiel setzen, nur um irgendwo anders in Sicherheit weiterleben zu dürfen. Das offizielle Österreich tut wenig, um dieses verzerrte Bild zu korrigieren. Höchste Zeit also, einige hartnäckige Stereotypen zu entlarven, sich in Ruhe die Fakten anzusehen, um dann mehr zu verstehen und vielleicht sogar so etwas wie Mitgefühl zu entdecken.

Margarita Stern, verantwortlich für Fundraising und Marketing bei der Caritas St. Pölten, hofft mithilfe eines Erklärvideos irrationale Ängste abzubauen und mehr Verständnis für Menschen auf der Flucht zu schaffen. Immerhin würden ohnehin fast 95 % der syrischen Flüchtlingsfamilien in den Nachbarländern aufgenommen werden: „Der Libanon beispielsweise ist in etwa so groß wie Tirol. Dort haben bis heute 2,1 Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge Unterschlupf gefunden.“

Entwickelt wurde das Erklärvideo von gugler* brand&digital. Margit Steinkellner, Kundenberaterin bei der St. Pöltner Agentur, ist zuversichtlich, dass sich das kurze Video auch rasch in den sozialen Netzwerken verbreitet: „Auf diese Weise wollen wir vor allem junge Nutzer dazu einladen Klischees zu überdenken und vielleicht sogar selbst Teil der Lösung zu werden.“

Zu sehen ist das Erklärvideo übrigens auf dem YouTube-Channel der Caritas Austria. Und wenn’s gefällt: Bitte teilen! Wäre schön in einem Land zu leben, in dem sich die Willkommenskultur nicht nur auf zahlungskräftige Touristen beschränkt.

www.caritas.at/flucht

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