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Wein - die Kunst des Kostens

Scheinbar sind alle zu Wein­experten geworden. Sie schnüffeln und gurgeln hinter schwankenden, gläsernen Tulpen, reden von Äpfeln, Marzipan und Zitronen, von Erde und Steinen, von Volumen, Breite und Schwere. Darauf kommt es beim Kosten an.

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Jürgen Schmücking

Tipps fürs richtige Kosten

  • All die Aromen werden mit der Nase verarbeitet. Um am Gaumen zu gefallen, hat ein Wein nur die Möglichkeit über sein Spiel aus Süße und Säure zu beeindrucken. Die Säure spürt man am besten an den hinteren Zungenrändern, Süßes schmeckt man mit der Zungenspitze.
  • Was unsereins kaum je gehört hat, wissen die Gläsermacher schon lange. Die verschiedenen Kelche und Tulpen haben einen Sinn. Ein gutes Glas lässt einen Wein gerade dort im Mund auftreffen, wo er besonders punkten kann. So ist man bei Tulpengläsern nahezu zum Schmollmund gezwungen, was gerade süßen Weinen einen würdigen Empfang bereitet.
  • Wer seinen Gästen Wein kredenzt, sollte die Flasche dabei immer so halten, dass diese das Etikett sehen können.
  • Das Klirren der Gläser ist nur beim Anstoßen willkommen. Beim Einschenken soll der Flaschenhals den Gläsern nicht zu nahe kommen.
  • Auch für Beschenkte gibt es Regeln! Lassen Sie Ihr Glas zum Füllen stehen. Dem Gastgeber damit entgegenzukommen, mag ja nett gemeint sein, erschwert aber nur dessen Pflichten.

Ihr Bio-Plus

  • völliger Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
  • keine Gentechnik
  • Statt Kunstdünger erbringt eine spezielle Bepflanzung zwischen den Rebzeilen die notwendige Stickstoffzufuhr für den Boden
  • Kein Einsatz von Holzchips anstatt Barriquefässern

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