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Weihnachten in Österreich

Weihnachten ist eine Zeit voller Bräuche und Traditionen.

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Fotolia/Emmi

Spätestens am ersten Adventsonntag steht in den meisten österreichischen Wohnungen ein Adventkranz. Ursprünglich hatte er 24 Kerzen, heute sind es nur noch vier. An jedem Adventsonntag wird eine neue angezündet. Heute haben meist alle vier Kerzen die gleiche Farbe. Ist der Kranz traditionell, gibt es drei in der Farbe Lila und eine in der Farbe rosa. Diese zeigt den 3. Adventsonntag an.

Mit Adventkalendern vertreiben sich die Österreicher die Wartezeit auf das Christkind. Jeden Tag wird ein Kästchen geöffnet, hinter dem sich eine kleine Nascherei versteckt. Die Österreicher lieben Mehlspeisen. Im Advent werden in ganz Österreich vor allem Kekse gebacken. Welche Sorte unterscheidet sich von Geschmack zu Geschmack. Besonders beliebt sind bei den Österreichern aber zum Beispiel Vanillekipferl, Spitzbuben, Lebkuchen.

Österreicher wollen Feiertage mit der Familie verbringen

Zeit für Partner und Kinder sowie die Familienfeiern und -besuche dominieren für viele Menschen die Feiertage

Räuchern

Die 12 Nächte um die Jahreswende werden in Österreich als Rauhnächte bezeichnet. In diesen Nächten wird das Haus ausgeräuchert, um die bösen Geister fortzujagen. Mit einer Mischung aus Glut, Weihrauch, Palmzweigen von Ostern und Kräutern der Kräuterweihe zieht man durch das Haus, um Unheil abzuhalten.

Die wichtigsten Rauhnächte sind der 21.12. (Thomasnacht), der 24.12. (Christnacht), der 31.12. (Silvesternacht) und der 5.1. (Dreikönigsnacht).

In ganz Österreich finden im Advent Christkindlmärkte statt. Dort kann man Punsch und Glühwein trinken und süße Kleinigkeiten wie Marzipan, Schaumbecher oder gebrannte Mandeln essen. Aber auch Kunsthandwerk und Christbaumschmuck kaufen.

Die Geschenke bringt in Österreich nicht der Weihnachtsmann, sondern das Christkind. Es wird oft als Kind mit blonden Locken, Flügeln und Heiligenschein dargestellt. Der Erzählung nach kommt es zu Weihnachten in die Häuser und bringt (ohne gesehen zu werden) Weihnachtsgeschenke. In vielen Haushalten wird kurz vor der Bescherung am Abend des 24. Dezember das Fenster geöffnet, damit das Christkind herein fliegen kann. Als Zeichen dafür, dass die Kinder den Raum mit Weihnachtsbaum und Geschenken betreten dürfen, wird ein Glöckchen geklingelt.

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