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Säfte: was bedeuten die Bezeichnungen?

Auch die Natur kann verschwenderisch sein. Bäume, deren Äste sich unter frischem, reifem Obst nur so biegen. Und wenn die Natur derart protzt, sei auch uns ein wenig Luxus vergönnt: ein gutes Gläschen frischen Saftes.

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SPH/thinkstockphotos

Was bedeuten die Bezeichnungen?

  • Fruchtsaft Konzentrat: Neben der Angabe 100% Saft steht oft der Hinweis „Konzentrat“. Denn gerade bei importierten Säften ist es üblich, diese in ihrem Herkunftsland zu konzentrieren, und hierzulande aufzutauen und wieder zu verdünnen.
  • Hinweis „ohne Zuckerzusatz“ kennzeichnet, dass kein zusätzlicher Zucker im Getränk ist. Denn bei Fruchtsaft ist Zuckerzusatz durchaus erlaubt. Insgesamt dürfen bis zu 150 Gramm pro Liter zugesetzt werden
  • Direktsaft wird nicht konzentriert und kommt direkt in die Flasche. Er darf nicht gezuckert werden.
  • Naturtrüber Saft. Naturtrüb bedeutet, dass die Schwebestoffe, die etwa in Apfelsaft enthalten sind, nicht abgetrennt werden.
  • Nektar: verdünnte Säfte, mit niedrigem Fruchtsaftgehalt. Wie viel Frucht wirklich im Nektar steckt, muss auf der Packung angegeben sein, wobei die Mindestgehalte zwischen 25 und 50 Prozent liegen.
  • Fruchtsaftgetränke: Der Fruchtsaftanteil liegt hier nur mehr zwischen sechs und 30 Prozent. Was an Frucht fehlt wird gerne durch Zucker, Aromastoffe und Genusssäuren ersetzt. Damit das Ganze dann noch ansehnlich wird, dürfen auch Farb- und Konservierungsmittel eingesetzt werden.
  • Smoothies: Hierfür sollten nur ganze Früchte zermanscht werden ohne Einsatz von Zusatzstoffen, Konservierungsmitteln und Zucker. Bei den derzeit erhältlichen Produkten handelt es sich zumeist um eine Mischung aus Fruchtmark und Fruchtsäften. Wer sie zu Hause selber macht, weiß genau, was drinnen ist.

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