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Was ist Ostern?

Bunt bemalte Eier, geschmückte Ostersträuche und gesellige Osterrituale, doch was hat es eigentlich mit diesem fröhlichen Fest auf sich?

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Seit 1091 beginnt der Osterfestkreis am Aschermittwoch mit einer vierzigtägigen Buß- und Fastenzeit, die am Karsamstag endet. Die Karwoche trägt auch die Bezeichnung Heilige Woche und nimmt ihren Anfang am Palmsonntag, als Jesus in Jerusalem einzog. Der Gründonnerstag ist der Tag des letzten Abendmahls, am Karfreitag starb Jesus in der 15. Stunde des Tages am Kreuz. Der Karsamstag ist der Ruhe im Grab gewidmet. Am Ostersonntag ist Christus von den Toten auferstanden und zeigte sich am Ostermontag seinen Jüngern.

Den Beginn macht meist das Binden des festlichen Palmbuschens, der  traditionell aus sieben verschiedenen heimischen Pflanzen besteht. Am Palmsonntag werden die Palmbuschen beim Umzug durch den Ort von den Kindern getragen und vom Pfarrer in der Kirche geweiht. Zuhause geht man anschließend dreimal mit den Palmbuschen um das Haus und steckt sie dann ins Gemüsebeet, wo sie für eine gute Ernte sorgen sollen. In der Karwoche widmet man sich einer weiteren Tradition –  dem Färben der Ostereier.

Tradition des Ostereierfärbens

Mit dem Ostersonntag endet die Fastenzeit, die von Aschermittwoch bis zum Ostersonntag dauert. Der ursprüngliche kirchliche Gedanke der Fastenzeit wird auch heute noch von vielen Österreicherinnen und Österreichern  in verschiedenen Formen praktiziert: Man verzichtet auf Lebensmittel wie Schokolade und Naschereien oder Genussmittel wie Alkohol. In früheren Zeiten verzichtete man unter anderem auf tierische Produkte – wie Hühnereier. Da die Hennen aber auch in der Fastenzeit fleißig Eier legten, wurden diese gesammelt und gekocht, um sie haltbar zu machen. Man färbte sie mit Farben aus Lebensmitteln ein und ließ sie an Ostern in der Kirche weihen. Auch heute noch wird diese einfache und umweltfreundliche Technik Ostereier zu färben in vielen Familien verwendet. Obst- und Gemüsesorten mit intensiven Farbstoffen eignen sich dafür hervorragend – wie die Roten Rüben, getrocknete Heidelbeeren, frischer grüner Blattspinat oder die Schalen der  Zwiebel. 

Warum Eier verstecken?

Früher schenkten sich die Menschen zum heidnischen Frühlingsfest Ostara verzierte und gefärbte Eier. Als sich das Christentum als Religion durchsetzte, verboten einige Bischöfe diese Tradition. Darum fingen die Menschen an, die Eier auf einem Feld zu verstecken. Und liessen Freunde und Verwandte danach suchen. Dieser Brauch ist bis heute geblieben.

Woher kommt der Osterhase?

Dafür gibt es mehrere Thesen:

  • Eine Erklärung besagt, dass der Hase das Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin Eostre war.
  • Das, weil er sich schnell vermehrt.
  • Er gilt auch als Symbol von Wiedergeburt und Auferstehung.
  • Mit der Ausbreitung des Christentums zu Ostern bot sich der Hase deshalb als Oster-Symbol an.
  • Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Osterhase zum ersten Mal richtig erwähnt.

Quelle: wikipedia

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