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Obst für Alle: Obstbaumpark in Wien

Die Obststadt Wien wächst: Im Mai wurde ein neuer Obsthain an der Oberen Alten Donau angelegt. Auf 25 Bäumen wird hier bald köstliches Obst für alle wachsen. Die Ernte ist kostenlos. 

Menschen pflanzen gemeinsam Obstbäume
Elisabeth Pollak

Neuer Obstbaumpark an der Oberen Alten Donau

An der Oberen Alten Donau in Wien wurde ein neuer Obsthain angelegt. 25 Apfel-, Birnen- und Marillenbäume werden schon in den nächsten Jahren kostenloses Obst für Spaziergänger*innen und Bürger*innen liefern.

Die Location am Drygalskiweg (An der Oberen Alten Donau 135 – Bezirksgrenze zwischen Donaustadt und Floridsdorf ) ist perfekt gelegen – ein Spaziergang am Wasser oder ein Badetag kann hier künftig wunderbar mit einer Obsternte verbunden werden. Auch für die kleine Jause zwischendurch wird also gesorgt sein. Geerntet darf in den Obsthainen nach dem FAIR-Use Prinzip werden – also soviel man mit den eigenen Händen tragen kann.

Wie ein Obstpark gelingt

Der Obstpark wurde als ein Gemeinschaftsprojekt städtischer Einrichtungen, zivilgesellschaftlicher Vereine und der Bezirke Donaustadt und Floridsdorf sowie der zahlreichen Bürger*innen, die als Obstbaumpat*innen tätig werden, verwirklicht. Mit Unterstützung von MA 49 – Land- und Forstwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien und Wiener Umweltanwaltschaft konnten die Partner „Obststadt Wien„, Lokale Agenda Donaustadt (Lokale Agenda 21 Wien) und Ökosoziales Forum Wien die tolle Aktion gemeinsam mit der Bevölkerung verwirklichen.

Betreuen werden die Bäume künftig die Bürger*innen, die sich als Obstbaumpat*innen gemeldet haben. Erfahrene Obstgärtner der Obststadt Wien unterstützen sie dabei mit ihrem Wissen und eigenen Treffen, bei denen Tipps und Tricks der Obstbaumpflege weitergegeben werden. Interessierte und Naturbegeisterte können sich bei Interesse als Obstbaumpat*innen im Verein Obststadt Wien engagieren und helfen, das Projekt noch weiter auszubauen.

"Unser Ziel ist es, mehr und mehr große Obstparks in Wien zu gründen. Die Städtischen Einrichtungen sind hier sehr unterstützend", sagt Rene Hartinger, Generalsekretär des Ökosozialen Forums Wien. "Neben dem Obstpark an der alten Donau gibt es bereits einen auf der Donauinsel und einen kleineren Park in Währing."

Mehr Infos: Website der Obststadt

Die Obstbäume sind dafür in Obstparks zusammengefasst und auf der Online – Fruitmap digital verzeichnet, sodass Position und Reifegrad der Früchte allgemein ersichtlich sind.

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