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Leserbriefe November 2013

Das sagen unsere Leser und Leserinnen:

Bio-Kontrolle
Gerhard Zoubek vom Adamah BioHof in Glinzendorf freut sich über den Artikel zur Biokontrolle: „Als BioBauer kann ich alles bestätigen. Das Kontrollsystem für Bioprodukte ist Gott sei Dank sehr professionell und es wird lückenlos kontrolliert. Auch ist es gut, dass es Bioprodukte im Supermarkt gibt. Ein wenig stimmt es mich aber traurig, dass über die Leistung der Direktvermarkter immer weniger berichtet wird, die viel Informationsarbeit über die biologische Landwirtschaft übernehmen.“
Die Abhängigkeit der österreichischen Landwirtschaft ist Zoubek ein Dorn im Auge: „Vor 50 Jahren sind von einem Euro, den der Konsument in Lebensmittel investiert hat, 62 Cent zum Bauern gekommen, heute sind es nur mehr 21 Cent. Den Großteil an der Wertschöpfung teilen sich die großen Veredler mit den großen Handelsketten.“

Auch Margret Hörl von der Bio Ernte Steiermark in Graz hat mit Freude die aktuelle Ausgabe der LEBENSART gelesen: „Gratulation zu den interessanten, gut recherchierten Artikeln. Besonders gefallen hat mir die Coverstory zur Kontrolle, die sehr klar und verständlich die verschiedenen Kontrollschritte beleuchtet hat.“
Ihre Anregung, in diesem Zusammenhang auch einmal die Kontrolle im Gastronomiebereich zu beleuchten, werden wir gerne aufgreifen.


Trinkflaschen aus Aluminium
Im Artikel „Kalorienbomben im Getränkeautomat“ haben wir eine Ökotest-Studie zitiert, nach der Trinkflaschen aus Aluminium okay seien. Franz Kohberger aus Hallwang teilt diese Meinung nicht: „Aluminiumflaschen kann man heute nicht mehr als Trinkflaschen empfehlen .Aluminium ist Gift für den Körper.“
Wir haben beim Ökotoxikologen Harald Brugger, von "die umweltberatung" Wien, nachgefragt. „Mehrfach verwendbare Flaschen sind sinnvoll, da durch ihre Verwendung viel an Einweg-Verpackung eingespart wird. Es gibt Flaschen für unterwegs aus Glas, die in speziellen Kunststoffbehältern aufbewahrt werden. Glas ist aus gesundheitlicher Sicht die beste Wahl. Aber auch die mehrfach verwendbaren Aluminium-Flaschen sind mit einer Innenbeschichtung überzogen, sodass sich keine Aluminiumteilchen in das Getränk lösen können. Öko-Test hat auf Schadstoffe geprüft, die sich aus dieser Schicht lösen könnten. Von den sechs getesteten Alu-Flaschen haben vier mit „sehr gut“ und zwei mit „gut“ abgeschnitten (Öko-Test, April 2011).

Auf Zirbe gebettet
DI Bernhard Dröscher, aus Zeltweg, ergänzt: „Zirben gibt es nicht nur in den Hohen Tauern, den Ötztaler Alpen und im Wallis in größeren Beständen, sondern auch rund um den Obdacher Sattel, und diese Region wird sogar als das Steirische Zirbenland touristisch vermarktet. Manche Touristiker behaupten sogar, die Zirbenwälder in den Seetaler Alpen seien flächenmäßig die größten existierenden Zirbenwälder.“

Prof. Max Moser berichtigt die Bezeichnung des genannten Instituts. Es heißt: „HUMAN RESEARCH Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung“, www.humanresearch.at

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