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Im Gespräch mit unseren LeserInnen Juni 2018

Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung zu einem Artikel aus der aktuellen Ausgabe oder zu einem Thema, das Sie besonders bewegt.

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Insektenhotel von Hans Nussbaumer

LEBENSART REISEN: Unkultur überschwemmt Kulturerbe-Städte

Ingeborg Schulze, E-Mail: „Sie schreiben, dass Hallstatt von chinesischen Touristen überrannt wird. Nur von chinesischen Touristen? So liest es sich jedenfalls. Oder kommen auch Besucher aus anderen Ländern? Auf dem Foto zum Artikel ist jedenfalls kein einziger Chinese zu sehen.

Ich selbst besuche Hallstatt immer wieder und ich frage mich jetzt, ob ich als Deutsche umweltverträglicher für den Ort bin als ein Chinese. Oder ob ich eher das Recht habe, diesen wunderschönen Ort anzusehen als ein Chinese. Ob ich Kultur bin und er Unkultur.

Der Satz „Der 775-Seelen-Ort im Salzkammergut wird überrannt von chinesischen Touristen“ ist diskriminierend. Es müsste heißen: „Der 755-Seelen-Ort wird überrannt von Touristen.“

LEBENSART 2/2018: Verkehrte Welt

Hans Nußbaumer, Retz: „Immer wieder macht es mir Freude, von Ihren vielseitigen Gedanken inspiriert zu werden. Als allemannischer Vorarlberger Jahrgang 1931 habe ich mich inzwischen mit allem Möglichen strapaziert und allseitig abgenützt. Vor einigen Jahren habe ich mich ins Weinland verlaufen und finde nicht zurück. Die Wege und Zeiten mit „Allem“ haben sich sehr verändert. „Verkehrte Welt“ – ein humaner Ausdruck – haben Sie geschrieben.

Mein Leben mit der Natur ist vielseitig. Die Errichtung von zweckmäßigen Unterkünften und Brutkästen für Wildbienen an den richtigen Stellen finde ich für notwendig. Zur Zeit herrscht ein fleißiger Andrang von Klein und Groß. Das summ-summ in verschiedenen Tönen hört sich wie ein „Danke“ dafür an.

LEBENSART Nov 2017: Klima Reparatur

Walter Loidl, Wien: „Ich habe mir die Novemberausgabe noch einmal hervorgeholt. Einige Themen sind ganz einfach "Dauerbrenner" wie z.B. Ihr Editorial „Einfache Lösungen“ und "Die Klima-Reparatur".

Das Klima zu reparieren, scheint mir möglich - nur würde es einige Generationen dauern. Den Klimawandel bzw. die Temperaturerhöhung einzubremsen, ist schon eher machbar.

Was bei den viel diskutierten Treibhausgasen immer vergessen wird, sind jene Emissionen, die man ganz einfach unter den Tisch kehrt. Bei der Verbrennung fossiler Ressourcen wird nicht nur jede Menge "Dreck" in unsere Umwelt befördert, die gesamte "Abfallwärme" (Waste Heat) ist ein riesiges Energie-Potential - und die wird einfach in die Umwelt entsorgt! Vom Energiegehalt von Erdöl bringt man – alles eingerechnet - etwa 2 bis 5 Prozent der enthaltenen Energie auf die Straße. Der Rest ist (fast) ausschließlich Wärme.

Die Technik kann viel, wenn sie unter der Prämisse Viktor Schaubergers eingesetzt wird ("Die Natur kopieren und kapieren!"). Was die Technik nicht kann, ist gegen eine Gier-gesteuerte Welt anzukämpfen, denn Gier frisst Hirn! Wenn wir überleben wollen, beziehungsweise unseren Nachkommen nicht einen globalen Schrotthaufen hinterlassen wollen, dann muss die Verbrennung zur Energiebereitstellung gestoppt werden. Nicht irgendwann - JETZT!


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