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Im Gespräch mit unseren LeserInnen September 2016

Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung zu einem Artikel aus der aktuellen Ausgabe oder zu einem Thema, das Sie besonders bewegt.

Erratum

Im Artikel Urige Holzgerüche wird als Wert für die Konzentration von VOCs 1000 µm/m² angegeben. Richtig muss es natürlich heißen: 1000µg/ m³.

Im Artikel Frische Luft aus Brüssel hat sich ein Fehler bei den Angaben zu Feinstaub PM10 eingeschlichen. Richtig ist: 10 Mikrometer = 0,01 mm.

Energieverschwendung?

Gudrun Maier, Wien: „Die Haushalte werden dazu angehalten, mit Energie sparsam umzugehen. Anderseits beobachte ich, dass auch in neuen Supermärkten die Kühlregale offen ausgeführt werden. Wird da nicht unnötig Energie verschwendet? Außerdem ist es in den Bereichen der Kühlregale eiskalt.“

Wir haben bei SPAR nachgefragt und folgende Antwort erhalten:

„Es ist richtig, dass die Kühlungen für Milchprodukte ohne Türen ausgeführt sind. Das ist jedoch keine Änderung, sondern sinnvolle Technik seit vielen Jahren. Die offenen Kühlungen sind mit einem sogenannten Luftvorhang ausgestattet, der die Kälte in der Kühlung behält. Sie erkennen diesen an den Lüftungsschlitzen oben und unten in den Regalen. Bei vielgekauften Produkten wie Milch oder Jogurt würde durch das ständige Öffnen und Schließen von Türen ständig Luft – und damit Kälte – aus der Kühlung gezogen werden. Der Luftvorhang wird nur durch die Hand beim Griff nach einem Produkt unterbrochen, wodurch deutlich weniger Energie verloren geht.

Alle Tiefkühlungen sind mit Doppelglas-Türen und LED-Beleuchtung ausgestattet. Hier werden Produkte weniger häufig entnommen und damit lohnen sich diese Türen. Alle Kühlungen und Tiefkühlungen sind mit einem zentral gesteuerten Energie-Monitoring ausgestattet, das bei zu hoher, aber auch bei zu geringer Temperatur Alarm schlägt, um zu viel eingesetzte Kühlenergie zu vermeiden. Die Abwärme der Kühlungen wird übrigens für die Beheizung der Märkte genutzt.“

E-Bike: Das erste Mal

Elfriede Bastl, Puchberg: „Als das Elektrorad in den Verkauf kam, hieß es, es diene dem Umweltschutz, weil es auch älteren Menschen die Möglichkeit biete, zum Einkaufen etc. zu radeln. Nun ist es bequem und modern, und wird auch von Menschen benützt, die strampeln könnten. Woher soll die Energie dafür kommen? Soll der steigende Strombedarf durch einen rigorosen, zerstörerischen Ausbau der Wasserkraft gedeckt werden? Es muss jeder unnötige Stromverbrauch vermieden werden.“

Mit dem Rad auf Entdeckungstour

Markus Gerhartinger, Korneuburg: „Die Empfehlung, auf Bahntrassen zu radeln, stößt mir sauer auf. Leider ist es gängige Praxis, Bahntrassen einzustellen und daraus einen Radweg zu machen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wäre es aber sinnvoller, die Bahnstrecken zu attraktiveren und für Personen- und Gütertransport zu nutzen, als statt alles auf LKWs und Busse zu verlagern.

Wenn Sie dieses Radeln noch als nachhaltiges Reisen bewerben, unterstützen Sie aus meiner Sicht die „scheinheilige“ Argumentationslinie mancher Politiker: „Stellen zwar die Bahnlinie ein, aber wir machen eh einen Radweg daraus“, die ganz und gar nicht nachhaltig ist!“

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