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Im Gespräch Februar/März 2013

Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung, zu einem Artikel aus der aktuellen Ausgabe oder zu einem Thema, das Sie besonders bewegt.

Mikrokredite

„Wodurch unterscheiden sich Grameen Mikrokredite von normalen Krediten? Wie verhält es sich mit den Zinsen?“ fragt Christian Schimanek aus Ramsau. „Die Hauptunterschiede sind, dass es sich bei Grameen Mikrokrediten nicht um Konsumkredite handelt, sondern um Einkommen generierende Kredite und das Ziel bei der Kreditvergabe nicht Profit, sondern eben Armutsbekämpfung ist“ erklärt Christina Jäger von der Grameen Bank.

Die Frage bezüglich der Zinsen haben wir an MarionFercher von Jugend Eine Welt / Oikocredit weitergeleitet: „Der Zinssatz setzt sich aus der Dividende für den Anleger (Oikocredit max. 2%), dem Ausfallsrisiko (meist 1%), dem Wechselkursrisiko, der Inflation eines Landes (Indien hatte 2012 z.B. 9%, den operativen Kosten (Abwicklung und Verwaltung) und dem etwaiger Gewinn für Investitionen zusammen. Um wirtschaftlich gesund zu arbeiten, ist eine Kalkulation ähnlich einer konventionellen Bank notwendig.“

Schweröl ins Meer?

Reinhard Schatzberger aus Zell an der Pram schreibt, er sei skeptisch, wenn „der Branchenführer Gelegenheit bekommt, bereits im ersten Absatz seines Interviews 4x von Nachhaltigkeit sprechen zu können, währenddessen die TUI-eigenen Kreuzfahrschiffe riesige Mengen giftigen Schweröls in die Meere pumpen“.
Wir haben den angesprochenen Interviewpartner Josef Peterleithner, Konzernsprecher von TUI-Austria dazu um eine Stellungnahme gebeten: „TUI Cruises leitet unter keinen Umständen und zu keiner Zeit Schweröl oder sonstige giftige Substanzen ins Meer. Das Schweröl sowie alle anderen Kraftstoffe werden an Bord vollständig von den Motoren verbrannt. Alle anfallenden Schmieröle und mit Öl verunreinigte Substanzen (z.B. sog. Bilgenwasser) werden an Bord gesammelt und an Land zur umweltfachgerechten Entsorgung abgegeben. Unsere Umweltoffiziere an Bord überwachen und dokumentieren diese Prozesse sorgfältig.“

Ablaufdatum

Maria Gsöllpointner aus Weyer schickt uns eine Anmerkung zum Leserbrief von Peter Schauer von der Wiener Tafel, der Wert darauf legte, dass die Waren, die sie bekommen, nicht abgelaufen sind. „Wie wir alle wissen ist das Datum ein Mindesthaltbarkeitsdatum und die meisten Lebensmittel halten sich noch lange darüber hinaus. Ich kaufe selber gerne solche Lebensmittel, da ich es einfach nicht aushalte, dass wir mit unseren Lebensmitteln so unvernünftig umgehen und alles wegschmeißen. Ich habe noch ganz selten schlechte Ware bei abgelaufenem Datum erhalten. Ist es wirklich besser all diese Lebensmittel wegzuwerfen als sie an verschiedenen Organisationen zu verschenken und zu verbrauchen?“

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