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Im Gespräch

Schreiben auch Sie uns Ihre Meinung zu einem Artikel aus der aktuellen Ausgabe oder zu einem Thema, das Sie besonders bewegt.

Plastikschnee

Gerhard Stambera aus Hollabrunn ärgerte sich, weil sein Bio-Garten im Herbst plötzlich ganz weiß war, obwohl es gar nicht geschneit hat. „Arbeiter schneiden im neuen Siedlungsgebiet stapelweise Styroporplatten auseinander und scheren sind keinen Deut darum, wohin der Wind den Mist weht. Die weißen Kügelchen liegen in den umliegenden Gärten verstreut, rollen in den Kanal, usw. Wie viel Styropor-Müll in Österreich durch die Luft fliegt, will ich lieber nicht hochrechnen. Wann wird dieser Wahnsinn endlich verboten?“

Wir haben die Frage an die NÖ-Umweltanwaltschaft weitergeleitet. Herbert Schirl empfiehlt, sich an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu wenden. „Diese kann die Entfernung der Ablagerungen veranlassen bzw. muss für die Zukunft Vorkehrungen gegen unzumutbaren Belästigungen der Nachbarn mit Bescheid beauftragen.“ Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit einer zivilrechtlichen Klage beim Bezirksgericht gemäß § 364 Abs. 2 AbG, wenn die Einwirkungen das gewöhnliche Maß überschreiten und die ortsübliche Benutzung des Grundstückes wesentlich beeinträchtigen.


Bio-Garnelen

„Ich möchte Sie auf eine kleine Unstimmigkeit in Ihrer Zeitschrift aufmerksam machen,“ schreibt Margit Wolfsberger. „Im Rezeptteil gibt es den Tipp von Renate Wagner zur Verwendung von gebratenen Garnelen als Suppeneinlage. Garnelen sind bekanntermassen eine Ressource des Meeres, die unter Einsatz schädlicher Fangmethoden ‚geerntet‘ und dann in ebenso schädlichen Aquakulturen gezüchtet werden. Ich finde es nicht gut, wenn Sie solche Produkte propagieren.“

Liebe Frau Wolfsberger, danke für Ihre Kritik. Das gibt uns auf diesem Weg die Möglichkeit, eine wichtige Ergänzung vorzunehmen. In den letzten Jahren wurden mehrere Projekte zur Zucht von Bio-Garnelen gestartet, bei denen die Mongrovenwälder erhalten bleiben. Diese bio-zertifizierte Garnelen sind auch in Österreich erhältlich.


Leben ohne Plastik

Barbara Lanzer von der Forstschule Bruck/Mur diskutiert im Unterricht das Thema Plastik im Kontext mit biologischem Landbau und hat uns um die Zusendung des Artikels „Leben ohne Plastik“ aus der Juli-Ausgabe gebeten. Das machen wir gerne. Wenn auch Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern zu einem Thema arbeiten möchten, das in der LEBENSART abgebildet wurde, können Sie gerne ein pdf des Artikels bzw. Restexemplare bei uns bestellen, solange der Vorrat reicht.

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