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Gute Gewohnheiten fördern

Um Fettleibigkeit entgegen zu wirken, fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) strengere Regeln und Gesetze. Das forum. ernährung heute (f.eh) sieht diese moralisierenden Ansätze jedoch kritisch.

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Istockphoto.com

Neben einer Besteuerung von fett-, zucker- und salzreichen Lebensmitteln sind auch Werbeverbote im Gespräch. Marlies Gruber, wissenschaftliche Leiterin forum.ernährung heute: „Bis heute fehlen wissenschaftliche Beweise, dass steuerliche Maßnahmen, Warnhinweise oder Werbeverbote das Ernährungsverhalten verbessern.“ Die 2012 in Dänemark eingeführte Fettsteuer wurde mangels Effektivität bereits nach einem Jahr wieder aufgelassen. Gruber: „Seit zwei Jahrzehnten nehmen die Österreicher täglich nahezu gleich viele Kalorien auf. Heute jedoch verbringen Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Zeit körperlich inaktiv und drosseln so ihren Energieverbrauch. Ein runder Bauch hat deshalb wenig mit zu viel Zucker oder Fett, mit guten oder bösen Lebensmitteln zu tun. Würden sich die Menschen mehr bewegen, wäre das Phänomen Adipositas bald keines mehr.“

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