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Gesundes Gemüse selber ziehen

Knackige Karotten, frische Kräuter und fruchtig süße Erdbeeren aus eigenem Anbau: Schon wenige Quadratmeter oder Blumentröge reichen aus, damit Sie das Wachsen und Gedeihen der Früchte bewundern und reichlich ernten können.

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Kräuter in Kombination mit Gemüse können für gesunde Pflanzen sorgen. Eine ideale Ergänzung zu Paradeisern im Garten ist Basilikum. Aber auch Petersilie wirkt sich gut auf ihr Wachstum aus. Pixabay

Die richtige Lage ist entscheidend
Das optimale Gemüsebeet ist ein flaches, südseitig gelegenes Fleckchen, das vor austrocknenden Winden geschützt ist. Die Größe richtet sich nach dem Platzangebot und der verfügbaren Zeit für die Gartenarbeit. Fangen Sie lieber klein an und planen Sie einen Reservebereich für eine eventuelle Vergrößerung in der nächsten Gartensaison ein. Ein Wasseranschluss in nächster Nähe schafft kurze Wege und erleichtert die Bewässerung. Je näher der Gemüsegarten beim Haus liegt umso einfacher ist die frische Ernte von Kräutern, Salat oder Gemüse.

Start für reiche Ernte im Frühjahr
Wenn die Temperaturen am Tag im 2-stelligen Bereich liegen und der Boden gut trocken ist, kann die Vorbereitung des Gemüsebeetes beginnen. Bleibt die Erde nicht mehr an den Schuhen kleben, sind die Bedingungen optimal. Entfernen Sie alle Unkräuter und Steine aus dem Gemüsebeet.
Nun können Sie Kompost oder andere organische Dünger wie Hornspäne, Pflanzenjauchen oder Mist aufbringen. Ein gesunder Boden liefert den Pflanzen Nährstoffe und Wasser und bietet den Wurzeln ausreichend Halt. Bedenken Sie bei der Frühjahrsdüngung, dass die Pflanzen unterschiedlichen Düngerbedarf haben. Schwachzehrer wie Spinat, Buschbohnen oder Schnittlauch benötigen als Starthilfe ca. 1,5 Liter Kompost pro m², Mittelzehrer wie Karotten, Radieschen oder Kohlrabi 2-4 Liter und Starkzehrer wie Tomaten, Gurken oder Kürbis 4-6 Liter.

Lockern Sie den Boden nach dem Aufbringen der Düngergaben möglichst tief mit einer Grabgabel, Hacke oder dem Sauzahn auf. Vermeiden Sie das Umgraben bzw. Durchmischen der Bodenschichten, um die Bodenstruktur zu erhalten und die Bodenlebewesen nicht zu schädigen. Nach dem Auflockern wird die Oberfläche mit einem Rechen eingeebnet. Vermeiden Sie das Betreten der Anbaufläche, da dies zur Verdichtungen des Bodens führt und das Wurzelwachstum beeinträchtigt.

Autorin: Gerda Hüfing

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