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Frühjahrskur mit Kräutern

Eine Frühjahrskur mit Wildpflanzen führt dem Körper alle jene Stoffe zu, die er während der langen Wintermonate vermissen musste. Und zwar durch genau solche Pflanzen, die jetzt, im Frühling, direkt vor unserer Haustüre wachsen.

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Spitzwegerich Pixabay

Man kann die Kräuter als Tee, Frischpflanzensaft, Grüngetränk, Kräutersuppe oder Salat, über einen Zeitraum von 3 bis 6 Wochen täglich genießen. Das müssen keine großen Mengen sein, die normale Ernährung muss dabei nicht umgestellt werden, trotzdem fühlt man sich nachher wie „neu geboren“.

Zubereitung:

  • Tee: pro Tasse so viele frische Pflanzen, wie zwischen alle Finger passt. 3 Tassen über den Tag verteilt getrunken.
  • Frischpflanzensaft: Kräuter grob zerkleinern und für kurze Zeit in sehr wenig Wasser geben. Dann mitsamt dem Wasser entsaften. 3 bis 4 EL über den Tag verteilt trinken, der Rest kommt in den Kühlschrank. 
  • Kräutersuppe: Kräuter gehackt oder kleingeschnitten in eine fertige Suppe gegeben – nicht mitkochen. Die Kräutersuppen sollten wenig Salz enthalten aber durchaus andere Küchenkräuter und vor allem Zwiebeln.
  • Frühlingssalat: Zu grünen Salaten, Kartoffelsalat, Gemüsesalaten, gehackte Kräuter mischen.


Kräuter für den Frühjahrsputz von innen:

Spitzwegerich
Er regt das blutbildende Knochenmark an, außerdem ist er ein Reinigungsmittel für das Gewebe, für Haut und Blut. Er ist ein Bakterienvernichter. Die wertvollsten Blätter kommen im Frühling, sagt die Volksmedizin.
Verwendung: Die frischen Blätter in den Salat, als Presssaft oder als Tee. Aus den frischen Blättern macht man auch einen besonders guten Hustensirup für Kinder.

Brennnessel
Die Brennnessel regt den gesamten Stoffwechsel an. Sie ist durchblutungsfördernd und eine Heilpflanze für den arteriellen Blutkreislauf. Sie ist eine der Pflanzen, der man die Fähigkeit nachsagt, die Blutbildung anzuregen. Sie ist auch ein typisches Entwässerungskraut, das heißt, wenn man viel Brennnesseltee trinkt, Brennnesseln als Gemüse oder Frischsaft isst oder trinkt, steigern sich Harnmenge und Harnfluss erheblich.
Verwendung: Tee

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Löwenzahn
ist eine Leberheilpflanze. Er entleert die Galle, stimuliert die Leber, dass sie Giftstoffe abstößt und erleichtert den Nieren die Arbeit. Keine Schlankheitskur ohne Löwenzahn. Als Tee soll gerade der Löwenzahn niemals gesüßt werden, damit macht man manche Wirkung der Bitterstoffe zunichte.
Verwendung: Frische Blätter in Salat und Gemüse

Gänseblümchen
Regt des gesamten Stoffwechsel an, ist ein Blutreinigungsmittel, stärkt bei Erkrankungen den gesamten Organismus, auch bei Gicht und Rheuma wirksam.
Verwendung: Blüten, Knospen und Blätter zu Salaten und zum Gemüse, frische Blätter als Frischtee

Birke
Regt die Wasserausscheidung an, ohne die Nieren zu reizen. Bei Herzproblemen oder bei Nierenproblemen darf man das Birkenblatt und Birkensaft NICHT anwenden. Die Birke steht für Reinheit – deshalb hat man früher z. B. immer die Räume nach dem langen Winter mit Birkenbesen ausgefegt – das hatte nicht nur mit der äußerlichen Reinlichkeit etwas zu tun, sondern auch mit der energetischen.
Verwendung: Frische, aber auch getrocknete Blätter als Tee (Blutreinigungstee).
 

krauterbucher

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