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Faschingsdienstag - Geschichte und Brauchtum

Der Fastnachtsdienstag (auch Faschingsdienstag, Karnevalsdienstag) ist die Bezeichnung für den letzten der Karnevalstage, den Tag nach dem Rosenmontag.

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Als letzter Tag vor dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch kommt ihm im Brauchtum oftmals eine besondere Bedeutung zu.

Der Faschingsdienstag hat seinen Ursprung im Beichtdienstag, der als Tag des vierzigstündigen Gebets galt und als Vorbereitung auf den Aschermittwoch und die damit beginnende Fastenzeit. Auf dieser Grundlage entwickelten sich viele Bräuche und Traditionen, aber auch besondere Speisen. Sie bestehen vorwiegend aus Zutaten, die während der Fastenzeit verboten waren, u. a. Eier und fettreiche Gerichte.

Die Faschingszeit dauert von Dreikönig bis Aschermittwoch und findet am Faschingsdienstag seinen Höhepunkt.

Brauchtum

Während früher gebetet wurde, werden heute große Umzüge und Feste gefeiert. Besinnlichkeit und Vorbereitung auf die Fastenzeit stehen nicht mehr im Mittelpunkt, stattdessen wird die Faschingszeit als "fünfte Jahreszeit" vielerorts zelebriert.

Besonders beliebt, und das nicht nur bei Kindern, sind bunte und ausgefallene Verkleidungen, die bei den Straßenumzügen und Partys getragen werden. Der Brauch des Verkleidens entstand aus dem Vorsatz, den Göttern zu danken und sie zu huldigen. Dazu wurde besonders festliche Kleidung getragen. Es herrscht eine ausgelassene, lustige Stimmung, die zum Mitmachen einlädt. Dabei gibt es keine Beschränkung auf bestimmte Bundesländer, sondern die Umzüge finden österreichweit statt (mit Ausnahme von Vorarlberg, das dem alemannischen Kulturkreis angehört und dies auch in den abweichenden Traditionen zu erkennen ist).

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