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Sinnlose Methoden gegen Elektrosmog

"Earthing" soll gegen Elektrosmog helfen, indem Betten oder Decken geerdet werden. IBO-Innen­raum­analytiker Peter Tappler und Umwelt­mediziner Hans-Peter Hutter warnen jedoch: "Finger weg von diesen Produkten."

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Foto Peter Tappler, IBO

Betrug oder haarsträubende Unkenntnis
"Dubiose Firmen, die sich als Institute ausgeben, bieten Konsumenten Messungen von Elektrosmog an, die dann in Verkaufsveranstaltungen münden. Doch damit wird nur ängstlichen oder nicht informierten Leuten Geld aus der Tasche gezogen", sagen IBO-Innenraumanalytiker Peter Tappler und Umweltmediziner Hans-Peter Hutter. "Egal, wie man zu den Auswirkungen elektrischer Felder auf den Organismus im Schlaf steht,  Erden von Materialien im Bettbereich erhöht in der Regel die Feldstärke - dies aus einfachen physikalischen Gründen." Auch bei praktischen Messungen zeigte sich, dass jegliches Erden in der Regel völlig kontraproduktiv ist.

Der elektrische Anteil des Elektrosmogs kann durch technische Maßnahmen (Netzfreischalter, Abschirmungen) relativ leicht abgesenkt werden. Beim magnetischen Anteil ist dies nur sehr schwer und mit extrem hohem Kostenaufwand möglich. Vernünftige Experten - auch die österreichische Ärztekammer - empfehlen in derartigen Fällen eine sogenannte "umsichtige Vermeidung".

Wenn Sie die die Größenordnung der elektromagnetischen Felder abschätzen wollen: Fachgerechte Messungen und firmenunabhängige Beratung bietet die Innenraumanalytik an.

Hintergrundinformationen zu Abschirmmatten im Schlafbereich

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