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Besser barfuß...

...sagen Orthopäden. Aber unsere geplagten Füße würden weder Temperaturen noch Großstadtpflaster lange aushalten, ohne Schaden zu nehmen. Gute Schuhe sind eine Investition in ein möglichst beschwerdefreies Alter.

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Pixabay

Drei Taschenhenkel über Schulter und Ellbogen verteilt, ein Stapel Zeitungen unterm Arm, Werbezeugs und Briefe balancierend versuche ich den richtigen Schlüssel ins Schloss zu stecken - wieder mal einer von diesen Tagen, an denen ich mindestens fünf Kilometer auf verschiedensten vornehmlich harten Böden umhergetrabt bin. Und was lasse ich wohl als erstes abfallen? Richtig! Die Schuhe?!!! Waren die nicht heute Morgen mindestens eine Nummer größer? Die Füße brennen und jucken, obwohl ich beim Wegrennen noch geschworen hätte, ich hätte Turnpatschen an.

Zehn Minuten später Beine hoch sitzend ein Zehen massierender Versöhnungsversuch: "Hallo Füße, wie geht es euch? Tragt ihr mir meine 47 Lenze und die geliebten 37 Paar 50er-Jahre-Pumps vom Secondhandladen auch bestimmt nicht nach?"

Von Kindheit an

Meist ist falsches Schuhwerk Ursache für vielfältige Deformierungen des Fußes. So haben nur 2 Prozent der Neugeborenen echte Fußfehler, bei den 13-16jährigen hat nur mehr jeder achte gesunde Füße. 85 Prozent der Jugendlichen haben gedrückte und verformte Zehen, 30 Prozent der Mädchen und 20 Prozent der Burschen starke Deformierungen, wie Senk-, Hohl- oder Spreizfüße. Ein programmiertes Gesundheitsproblem für später: Die gestörten Bewegungsabläufe beim Gehen, Laufen und Bücken übertragen sich mit zunehmendem Alter störend auf den ganzen Körper.

Der Schuh darf also nicht drücken, soll den Zehen genügend Bewegungsfreiheit bieten, atmen können und die Körperhaltung nicht durch unnatürliche Absätze strapazieren. Designer haben anderes im ästhetischen Sinn. Und wer von Berufs wegen viel gehen und stehen muss, tritt sich sowieso auf Dauer irgendeine Fehlstellung ein, von Sehnenverkürzungen, ständig verspannten Waden und nach vorn gekippten Becken, die im Wirbelsäulenbereich Schäden und Schmerzen bis zum Kopfweh verursachen können.

Das Geschäft mit dem Umweltbewusstsein

"chromfrei" gegerbtes Leder kann heißen, dass pflanzlich, z.B. mit Rindenextrakten, gegerbt wurde, oder aber, dass eine Chemikalie gegen eine andere ausgetauscht wird, zum Beispiel durch Kaliumaluminiumsulfat oder auch Aluminiumsulfat

Lesen Sie mehr in der lebensART April/Mai 2008

 

 

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Der "Fivefinger-Schuh" unterstützt das Gefühl des Barfußgehens Veganova
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