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ArtistInnen

Gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen gibt es viele. Und immer mehr Menschen, die sich um deren Lösung mit Kreativität, innovativen Konzepten und Unternehmergeist nähern. Anfang 2012 wurden erstmals zwei Österreicher von Ashoka – einem weltweiten Netzwerk zur Förderung von SozialunternehmerInnen – für Ihr Engagement ausgezeichnet.

Johannes Lindner: „Den Unternehmergeist von Jugendlichen bereits in der Schule stärken“

Als Lehrer an einer Wiener Handelsakademie etablierte Johannes Lindner eine neue Lehr- und Lernmethode, um SchülerInnen mit Unternehmergeist und Perspektiven für die Teilnahme in unserer Wirtschaft und Gesellschaft auszustatten. Er setzt auf den Ideen- und Business Plan Wettbewerb, verknüpft mit dem Lehrplan.. „Das Ziel ist es mittels Entrepreneurship Education den Unternehmergeist von Jugendlichen bereits in der Schule zu stärken“, erklärt Lindner. „Jugendliche sollen selbständig ihre Chancen erkennen, Ideen und Lösungsvorschläge erarbeiten sowie diese auch umsetzen können.“ Sein neues Projekt – der Debattierclub - unterstützt SchülerInnen, sich nicht nur als kompetente Problemlöser zu sehen, sondern ihre Ideen auch zu argumentieren und zu verteidigen. Lindner baute ein Netzwerk von Lehrern und Menschen aus Ministerien, Schulbehörden und Wirtschaft, um neue Bildungsziele zu definieren, neue Arbeitsbücher zu entwickeln und neue Lernmethoden in das Klassenzimmer zu bringen.

Johannes Lindner ist Wirtschaftspädagoge an der Schumpeter Handelsakademie und Social Entrepreneur. Neben seiner Lehrtätigkeit ist er Lehrbuch- und Fachartikelautor, Vorstandsmitglied von „ifte“, Bundeskoordinator des „e.e.si Netzwerks und Fachbereichsleiter für Entrepreneurship Education und Wirtschaftsdidaktik der KPH Wien/Krems sowie Fachkonsulent Wirtschaft für das Österreichische Wörterbuch. www.ifte.at

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Stephan Rauch

Gerald Koller: „risk ´n fun“

„Jeder Mensch tendiert dazu Risiken einzugehen. Zu einem ausgewogenen und gesunden Leben gehören, neben Sicherheit und Geborgenheit, auch das Erleben und Genießen von außergewöhnlichen Erlebnissen. Damit ein Risiko aber nicht zu einer Gefahr wird, ist Risikokompetenz in diesen Situationen unverzichtbar“ ist Gerald Koller überzeugt. Seine „risflecting“-Methode hilft Menschen, diese Risikokompetenz zu erlangen. In den letzten zehn Jahren konnten über 50 Projekte verwirklicht werden, darunter auch das bekannte „risk ´n fun“-Projekt des österreichischen Alpenvereins. „Ziel dieses Projektes ist es, Jugendlichen, Eltern und PädagogInnen mittels „risflecting“ verantwortungsvollen Spaß in den Bergen näherzubringen“ erklärt Koller. Besonders stolz ist er, dass bei diesem Projekt die Jugendlichen als Multiplikatoren fungieren und die „risflecting“-Grundsätze weitergeben. Akzente setzt „risflecting“ auch in der Festkultur. Denn wie Menschen feiern, hat direkten Bezug zu ihrem Rausch- und Risikoverhalten. Österreichweite Projekte wie „AHA – alternativehappyhours“ oder „b’rauschend“ haben die Erkenntnisee von „risflecting“ praktisch umgesetzt und Grundlagen für eine lustvolle und gleichzeitig verantwortungsvolle Festkultur geschaffen, die heute im gesamten deutschsprachigen Raum als Anregung dienen.

Gerald Koller ist seit 25 Jahren als Referent, Autor und Fachberater im Brückenbereich zwischen Kommunikation und Gesundheit tätig. Neben „risflecting“ hat er noch weitere europaweit angewendete Modelle zur Förderung mentaler und sozialer Gesundheit entwickelt. www.risflecting.at

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