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5. Wandfarben

Die letzte Haut zum Wohnraum

Jetzt geht es um die Veredelung der Räume. Die richtige Wandfarbe ist entscheidend für das Wohnklima.

Tipp 1: Wandfarben sind jene Materialien, mit denen Sie direkt in Kontakt sind. Hier hat der Einsatz natürlicher Baustoffe eine besonders große Bedeutung. Die letzte „Haut“, die innen aufgetragen wird, muss „atmen“ können.

Tipp 2: Verwenden Sie mineralische Farben. Da gibt es hervorragende Produkte. Kalkfarben etwa erhalten dem Mauerwerk seine Diffusionsfähigkeit und absorbieren Gerüche und Schadstoffe. Silikatfarben aus Wasserglas zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie extrem gut abbinden und sich auch auf Lehmputzen gut einsetzen lassen. Kreide-Leimfarben und Kaseinfarben eignen sich vor allem für trockene Räume sehr gut.

Tipp 3: Achten Sie sehr genau auf die Deklaration. In so mancher Kalkfarbe ist neben diversen Kunststoffen oft nur eine Idee von Kalk drinnen. Auch bei den Silikatfarben besteht die Gefahr, dass der Anteil an Kunstharzen sehr hoch ist.

Tipp 4: Naturharzfarben sind nur zu empfehlen, wenn die Firmen eine Volldeklaration bieten. Von Kunstharzdispersionen ist eher abzuraten. Um ein gutes Raumklima zu erzielen, müssen Feuchtigkeit und Schadstoffe von innen nach außen wandern können. Billige „no name“ – Produkte lassen oft keine Feuchtigkeit durch und zerstören somit diese wichtige Funktion. Achten Sie hier ganz besonders darauf, dass die Produkte atmungsaktiv sind.
 

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