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1. Innenputz

Regulierung der Feuchtigkeit

Der Ziegel ist eine ideale Unterlage für einen ganz normalen Putz. Was aber ist hier zu berücksichtigen?

Tipp 1: Verwenden Sie Kalk-, Lehm-, Silikat – und Trassputze. Achten Sie bei den Putzen auf Volldeklarationen oder Zertifikate von unabhängigen Instituten wie etwa das „IBO“- oder das „nature plus“-Gütesiegel. Leider werden oft Imitationen angeboten.

Tipp 2: Eine wichtige Aufgabe des Putzes ist die Regulierung der Feuchtigkeit. Überall, wo viel Feuchtigkeit anfällt, vor allem in der Küche und im Bad, sollte der Putz kurzfristig viel Feuchtigkeit aufnehmen und diese dann auch wieder rasch abgeben können. Lehm-, Silikat- und Kalkputze können das am Besten. Kalkputz bietet den zusätzlichen Vorteil, dass er aufgrund seines ph-Wertes gegen Schimmel vorbeugt.

Tipp 3: Vorsicht ist bei den weit verbreiteten Kalkzementputzen angesagt. Je höher der Anteil des Zementes ist, desto dichter wird der Putz und umso geringer ist der Feuchtigkeitsaustausch.

Tipp 4: Gipsputze nehmen Feuchtigkeit zwar sehr schnell auf, geben diese aber nur sehr langsam wieder ab. Dadurch bereiten sie ein Milieu auf, in dem Schimmel hervorragend wachsen kann.

Tipp 5: Gehen Sie Fliesen möglichst sparsam um und verwenden Sie sie nur im Spritzwasserbereich. Nicht selten werden Bäder bis zur Decke hinauf zuzupflastern. Wenn Sie das Wasser aufdrehen, sind nach wenigen Minuten Wände und Spiegel beschlagen. Im ganzen Raum gibt es dann keine Materialien, die Feuchtigkeit aufnehmen können, außer vielleicht die Handtücher, die dann bald unangenehm riechen.
 

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