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Warum ein Dachvorsprung so wichtig ist

Der richtige Dachvorsprung bietet nicht nur Schutz vor der Witterung sondern dient auch als natürlicher Sonnenschutz.  

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Egal ob Flachdach oder Steildach – bei beiden Dachbauweisen wirkt sich der richtige Vorsprung positiv auf die Langlebigkeit des Hauses aus. Fotos: Buchner / Lumina

Der Dachvorsprung ist nicht nur ein Stilelement, sondern hat vor allem praktischen Nutzen. Der Niederschlag wird zu einem guten Teil von der Hausfassade fern gehalten. Denn das Dach eines Hauses funktioniert wie eine Hutkrempe. Der Dachüberstand hält den Regen vom Gebäude fern – wie bei der Krempe eines Hutes tropft das auftreffende Wasser zu Boden. Schäden an der Fassade durch dauernde Feuchtigkeit können damit vermieden werden. Bei Häusern ist der Dachvorsprung wichtiger Bestandteil des konstruktiven Holzschutzes und vor allem verputzten Fassaden tut es gut, wenn sie Regen und Schnee nicht schutzlos ausgesetzt sind.

Wer sich dennoch für ein Flachdach entscheidet, sollte besser auf eine Attika (Außenwand über dem Dachrand) verzichten und einer rund laufende Dachrinne den Vorzug geben. Durch eine Attika kann es zur Wannenbildung kommen, was eine Dachrinne verhindert. 

Schon unseren Vorfahren waren die Vorteile eines Dachvorsprungs bewusst. In unseren Breitengraden hat sich diese Bauweise seit Jahrhunderten bewährt“,  erklärt Holzbaumeister Christian Buchner.

Holzbaumeister Christian Buchner: Ein Dachvorsprung schützt das Haus vor Witterungseinflüssen und dient als natürlicher Sonnenschutz. Foto: Robert Maybach
Holzbaumeister Christian Buchner: Ein Dachvorsprung schützt das Haus vor Witterungseinflüssen und dient als natürlicher Sonnenschutz. Foto: Robert Maybach

Dachvorsprung bietet natürlichen Sonnenschutz

Häuser mit Dachvorsprung sind auch besser vor zu viel Sonneneinstrahlung geschützt. Die Dachbeschattung mildert das Aufheizen des Gebäudes in sommerlichen Hitzeperioden. Das bedeutet einen großen Vorteil: Denn wenn das Thermometer in die Höhe klettert, bleibt es in einem Haus mit Dachvorsprung länger kühl.

Der Dachüberstand sorgt rund um das Haus für trockene Zonen. Das ist vor allem im Eingangsbereich von Vorteil, wenn man zum Beispiel bei Regen die Haustür aufsperrt oder Besuch vor der Tür steht. Durch den Dachvorsprung bietet sich insgesamt auch mehr Fläche für eine Solaranlage.

Ein Tipp vom Holzbaumeister: Ein Dachvorsprung sollte zumindest 50 besser aber 80 Zentimeter auskragen – auch bis zu 1,5 Meter sind durchaus sinnvoll – vor allem dann, wenn ein vorgestellter Balkon damit geschützt werden soll.

Wir schaffen für Baufamilien Werte für die Zukunft. Mit einer nachhaltigen und ökologischen Bauweise sorgen wir dafür, dass Buchner-Häuser nicht nur ein Zuhause zum Wohlfühlen sind, sondern auch ein Garant für Qualität und Langlebigkeit!“, betont Christian Buchner.

Weitere Informationen unter: www.buchner.at

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