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Warum singen Vögel im Sommer weniger?

Noch im Juni gaben die Vögel ihr vielstimmiges Konzert zum Besten. Nun wird es langsam still. Warum ist das so?

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Rotkehlchen. Birdlife/P. Buchner

Vogelfreunde fragen oft besorgt, warum manche Vögel im Hochsommer kaum mehr singen. Von Vogelkrankheiten ist das sogar die Rede. Aber keine Sorge. Denn dieses Verstummen hat ganz natürliche Ursachen, erklärt Birdlife-Expertin Eva Karner-Ranner: „Das Singen dient hauptsächlich zur Abgenzung der Brutreviere und dazu, Weibchen anzulocken. Deshalb ist der Gesang auch vorwiegend in der Brutzeit zu hören, also bei uns etwa von März bis Ende Juni.

Noch im Juni gaben die Vögel ihr vielstimmiges Konzert zum Besten. Nun wird es langsam still. Warum das so ist, erklärt Birdlife-Expertin Eva Karner-Ranner: „Das Singen dient hauptsächlich zur Abgenzung der Brutreviere und dazu, Weibchen anzulocken. Deshalb ist der Gesang auch vorwiegend in der Brutzeit zu hören, also bei uns etwa von März bis Ende Juni. Bei einzelnen Arten dauert sie bis in den Juli oder sogar in den August hinein, vor allem bei jenen, die zwei oder drei Mal in der Saison brüten. Dennoch ist im Juli in den niedrigen Lagen kaum mehr Vogelgesang zu hören.

Viele Arten hören mit dem Gesang auf, sobald das Weibchen auf den Eiern sitzt, beginnen aber dann vor der zweiten Brut noch einmal zu singen. Einige wiederum haben auch später noch einen kleinen Gesangsgipfel, wie der Hausrotschwanz, der oft im September wieder zu singen beginnt. Das Rotkehlchen und einige weitere Arten grenzen auch Winterreviere durch Gesang ab. Der Fichtenkreuzschnabel kann sogar im Winter brüten.

Weitere Infos: www.birdlife.at
 

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