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Spiel- und Sportplätze ökologisch pflegen

Bereits 2015  startete das Pilot­projekt „ökologisch gepflegte Sport­plätze“. Nun kann man die Erfolge sehen: Diese Sportplätze haben eine dichtere Grasnarbe, sie sind weicher zu bespielen und resistenter gegen Hitzeperioden.

2015 startete „Natur im Garten“ das Pilotprojekt „ökologisch gepflegte Sportplätze“ in den Geinden Paudorf und Krummnußbaum, ein Jahr später im Sportzentrum St. Pölten, in Zwettl und in Kirchberg am Walde. Nach knapp zwei Jahren kann man eine positive Bilanz ziehen.

„Ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für einen gesunden und widerstandsfähigen Rasen. Durch chemisch-synthetische Düngung und Unkrautvernichter werden die Pflanzen und auch der Boden dauerhaft geschwächt. Hingegen erweisen sich die Verwendung von organischen Düngern, die Zugabe von Sand-Kompost-Gemisch, Komposttee und Algen als wirkungsvolle Stärkung“, so Elisabeth Koppensteiner, Leiterin des „Natur im Garten“-Telefons und Geschäftsführerin von „Gartenleben“.

Auch die Bespielung der Flächen hat maßgeblichen Einfluss auf die Rasenqualität, ebenso wie das richtige Mähen und die richtig dosierte Bewässerung. Anstelle des täglichen Bewässerns in den Abendstunden raten die Experten alle drei Tage morgens ab 5 Uhr den Rasen kräftig zu beregnen. Das beugt zudem Pilzkrankheiten vor. Beim Mähen hat sich die „Drittelregel“ bewährt: Nicht mehr als ein Drittel der Gesamthöhe des Rasens abmähen. Dadurch wird eine hohe Narbendichte und optimales Wurzelwachstum der Gräser erreicht.

Bereits 233 Gemeinden verzichten bei der Grünraumbewirtschaftung auf Pestizide.

www.naturimgarten.at

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