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Ostereier kaufen - worauf achten?

Welche Ostereier sollte man kaufen, wenn man das Beste für die Legehennen, die Erzeuger, Händler und natürlich auch für sich selbst und seine Lieben möchte?

Schachtel mit gefärbten Ostereiern.
Foto: Wokandapix auf Pixabay

Osterei ist nicht gleich Osterei und es ist auch nicht einerlei, woher man diese bezieht. Gerade jetzt in Zeiten von Corona, ist es wichtig, Direktvermarkter und Kleinhändler zu unterstützen. Dabei lohnt ein Griff zum Osterei aus Österreich. Denn hierzulande herrschen sehr hohe Standards, was das Tierwohl von Legehennen betrifft. Auch aus Perspektive der Ernährung kann man sich und seinen Lieben mit Ostereiern etwas Gutes tun.

Kennzeichnung von Ostereiern

Ostereier, die als verpacktes Lebensmittel angeboten werden, müssen wie folgt gekennzeichnet sein:

  • Handelsübliche Bezeichnung: z.B. „gekochte und gefärbte (Oster)Eier“
  • Name (Firma oder Firmenschlagwort) und Anschrift der erzeugenden oder verpackenden Firma/Betrieb
  • Stückzahl und Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Kennzeichnung der Farbstoffe

Die Haltungsform und der Erzeugerbetrieb müssen auf Ostereiern nicht angegeben sein, können aber von den Erzeugern freiwillig angeführt werden.

Bio-Eier, Freiland- oder Bodenhaltung - so treffen Sie die richtige Wahl

Wenn Sie frische Eier zum Färben kaufen, können Sie sich an der Kennzeichnung orientieren, die Auskunft über Haltungsform, Herkunft und Haltbarkeit gibt. Somit ist es ganz einfach für Sie, ein Bio-Freiland Ei aus Österreich zu erkennen:

Die Kennzeichnung beginnt mit der Haltungsform:                
0 ... biologische Erzeugung      
1 ... Freilandhaltung               
2 ... Bodenhaltung     
3 ... Käfighaltung    

Es folgt AT für Österreich und eine Landwirtschaftliche Betriebsnummer. Weiters ist das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) angeführt.

  • Bio-Hennen haben täglich und tagsüber Auslauf. Jede Henne muss dabei zehn Quadratmeter Platz zur Verfügung haben.
  • Legehennen aus Freilandhaltung haben etwas weniger Platz, nämlich acht Quadratmeter.
  • Hennen aus Bodenhaltung können ihr Bedürfnis nach Futtersuche nicht im Freien ausüben und haben weniger natürliches Licht.
  • Käfighaltung ist in österreichischen Betrieben verboten.  

Farben zum Eierfärben

Im Handel erhältliche Ostereier dürfen nur mit zugelassenen Lebensmittelfarben gefärbt werden. Ist die Farbe ins Innere des Eies gelangt, kann das Osterei trotzdem ohne Bedenken gegessen werden.

Für Bio-Eier werden Farben verwendet, die in erster Linie von Erzeugnissen aus der Natur stammen für Rottöne sind das z.B.: Cochenille (Karminsäure E 120 – aus der Scharlachschildlaus Coccus Cacti) oder Betanin (E 162 Betenrot – aus roter Bete). Wer seine Ostereier ganz ohne Zusatzstoffe färben will, kann dazu färbende Lebensmittel ausprobieren. Geeignet sind z.B.: rote Bete, Spinat/Petersilie, Kurkuma, usw. Die so entstandenen Effekte sind jedoch bei weitem nicht so intensiv, wie bei mit Lebensmittelfarbe gefärbten Ei-Schalen.

Quellen: Verein Land schafft Leben, AGES

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