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OMV steigt aus Ölbohr-Plänen in der Adria aus

Nach Informationen von Zelena Akcija, der kroatischen Partnerorganisation von GLOBAL 2000, steigt der österreichische Ölkonzern OMV aus dem Bohrprojekt in der kroatischen Adria aus.

Der Konzern hatte zusammen mit einem anderen Erdölunternehmen sieben der zehn vergebenen Konzessionen von der kroatischen Regierung übernommen, jetzt wurde bekannt, dass der Konzern die finalen Verträge nicht unterzeichnen wird - vorgeblich wegen der Grenzstreitigkeiten Kroatiens mit Slowenien und Montenegro.


Über 5700 ÖsterreicherInnen hatten in einer GLOBAL 2000-Petition den Konzern aufgerufen, die Verträge nicht zu unterzeichnen. Diese Woche verteilen AktivistInnen an OMV-Tankstellen in Österreich Informationen zu den geplanten Öltürmen in der Adria und rufen die AutofahrerInnen auf, den Konzern zu kontaktieren.
In Kroatien lehnt eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung die Öl-Pläne der derzeitigen Regierung ab, die Umweltschützer bereiten ein Referendum über die Zukunft der Adria vor, das die Aufhebung der Konzessionen und ein Ende der Bohrprojekte fordert.


 

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