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Nachhaltig gibt’s nicht

Als Cornelia Diesenreiter acht Jahre alt war beschloss sie, unserer Umwelt, Menschen und Tieren durch ihre Handlungen kein Leid zuzufügen.

Das Buchcover zeigt eine Einkaufstasche mit der Aufschrift

Drei Studienabschlüsse, ein ökosoziales Unternehmen und ganze 25 Jahre später gesteht sie sich ein, dass sie gescheitert ist. „Nachhaltigkeit ist ein unvorstellbar komplexes Konstrukt mit unzähligen Implikationen in allen Lebensbereichen. Es ist allumfassend und daher nahezu un(be)greifbar.“ Aufgegeben hat Diesenreiter trotzdem nicht, sondern vielmehr ihre eigene Nachhaltigkeit gefunden.

Haben wir nicht wichtigere Probleme?

Diesenreiter: „Den Luxus, uns diese Frage zu stellen, haben wir aber nicht mehr lange.“ Nachhaltigkeit sei eine unumgängliche und existenzielle Notwendigkeit.

Das Buch habe sie geschrieben, damit Nachhaltigkeit nicht das Ziel einiger weniger bleibt, sondern Einzug in unser aller Leben finden kann.

Das lesen Sie im Buch:

Diesenreiter zeigt in ihrem Buch, dass nachhaltige Entscheidungen ziemlich schwierig sein können: Plastik ist nicht immer böse, manche Siegel sind nicht vertrauenswürdig. Und kommt zum Schluss: Besser machen ist besser als perfekt sein zu wollen: „Wir sind nicht perfekt, wichtig ist, einfach irgendwo zu beginnen, alles, was folgt, ist ein hoffentlich freudvolles und schuldbefreites Dazulernen.“

Cornelia Diesenreiter: Nachhaltig gibt’s nicht, ISBN 978-3-222-15059-3, Molden Verlag

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