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Wer bestimmt, was wir essen?

Was auf unseren Tellern landet, wird zunehmend durch transnationale Konzerne beeinflusst, kritisiert FIAN in einer Studie.

„Unternehmen wie Monsanto, Nestle oder Unilever sichern sich unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Mangelernährung satte Gewinne“, sagt Melanie Oßberger, von FIAN. Im Gegenzug für Investitionszusagen richten Länder des Globalen Südens ihre Ernährungs- und Gesundheitspolitik nach den Konzerninteressen aus. So hat z.B. Kenia schon 2012 die Anreicherung von Weizenmehl mit einem Nährstoffpulver gesetzlich vorgeschrieben. Dazu kommen gentechnikfreundliche Gesetze, Änderungen der Landnutzungsrechte bis hin zur Kriminalisierung des freien Tausches von Samen

Experten sind sich einig, dass künstliche Nährstoffe eine natürliche, vielfältige Ernährung nicht dauerhaft ersetzen können. Zudem untergräbt der dauerhafte Einsatz das Recht auf Nahrung.


Studie: FIAN Österreich (2017) „Von der Vielfalt zum Mangel. Wie Anreicherungsallianzen den Boden für Mangelernährung bereiten“.
 

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