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Smartphone: So läuft der Akku länger

Der Akku ist grundsätzlich immer dann leer, wenn man das Handy braucht. Mit dem Mehr an Funktionen steigt auch der Energieverbrauch. Mit ein paar einfachen Anpassungen lässt sich mehr Betriebszeit herausholen.

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Bei modernen Smartphones ist oft schon nach wenigen Stunden Schluss mit lustig. Und dies, obowhl die Akkukapazität eines modernen Smartphones heute etwa drei Mal so hoch liegt, als bei den Anfangsmodellen.

Mit ein paar simplen Einstellungen lässt sich der Akku schonen. Allerdings muss einem klar sein, dass sich die meisten davon auch auf den Nutzerkomfort auswirken. Unter Umständen brauchen Apps dann länger zum Starten, leuchtet das Display nicht mehr so schön oder die Geschwindigkeit beim Surfen lässt nach. Es gilt hier also, einen guten Kompromiss zwischen Akkulebensdauer und Komfort zu finden.  

Einfache Tipps für iOS- (Apple) und Android

Das Display ist der größten Energiefresser. Live-Hintergrundbilder sind sicher ein hübsches Feature, doch je aufwändiger die animierten Screens ausfallen, desto stärker belasten sie die CPU und damit auch den Akku. Wer möglichst viel Energie sparen will, nutzt deshalb besser ein statisches Bild als Hintergrund – je dunkler, desto besser. Auch an der Display-Helligkeit kann geschraubt werden. Es lohnt sich, die Helligkeit auf einen gerade noch angenehmen Wert zu reduzieren, den Umgebungslichtsensor des Smartphones zu aktivieren und eine möglichst kurze Abschaltzeit (15 Sekunden) einzustellen.  

Ebenfalls große Stromverbraucher sind die diversen Funkschnittstellen. LTE, UMTS, WLAN, NFC und Bluetooth müssen nicht ständig senden, schon gar nicht, wenn entweder kein entsprechendes Netz oder (im Falle von Bluetooth und NFC) kein passendes Gegenüber vorhanden ist. Sehr praktisch ist hier, dass sich die meisten dieser Funktionen über eine Schnellzugriffsleiste ein- und ausschalten lassen. Ebenso, wie die Ortungsfunktion (GPS), die auch nur dann laufen soll, wenn sie wirklich benötigt wird. 

Wird das Smartphone permanent mit E-Mail-Konten synchronisiert, belastet dies ebenfalls den Akku. Hier schafft eine Umstellung des Abrufintervalls auf manuell schnell Abhilfe. Auch sollte man sich ansehen, welche Synchronisierungsaufgaben generell im Hintergrund ablaufen. Dazu zählt etwa auch die automatische Datensicherung in einer Cloud. Hier kann man einstellen, dass diese beispielsweise nur via WLAN und am Ladegerät hängend durchgeführt wird.

Besonders ärgerlich sind Apps, die generell viel Energie verbrauchen. Unter Systemeinstellungen/Akku (bei Android) finden Sie eine Statistik, welche App, wie viel Akku braucht. Glänzt eine App mit besonders hohen Verbrauchswerten, sollte man sich eine Alternative suchen bzw. ganz auf diese App verzichten. Berüchtigte Akku-Killer sind übrigens Facebook und Messenger. Hier bietet es sich an, stattdessen m.facebook.com im Browser zu verwenden und per Messenger Lite zu chatten. 

Nicht empfehlenswert: „Stromspar-Apps“.

Die meisten versprechen sehr viel mehr, als sie zu leisten im Stande sind. Außerdem muss man diesen Apps umfangreiche Zugriffsrechte gewähren. Man kann also nicht nachvollziehen, ob und welche Daten ausgelesen und übers Internet verschickt werden. Die meisten Herstellerfirmen sind unbekannt und man ist ihnen völlig ausliefert. Wenn schon Energiespar-Apps, dann jene, die von den Smartphone-Herstellern vorinstalliert werden. Diese sind effektiv und sicher.  

Energiesparmodus: Nur für den Notfall  

Wenn’s mit dem Akku wirklich einmal eng wird, bietet sich der im Smartphone bzw. Betriebssystem integrierte Energiesparmodus an. Wenn Sie diesen Modus aktivieren, können Sie festlegen, bei welchem Akkuladestand das Smartphone in den stromsparenden Modus wechselt und welche Funktionen automatisch ausgeschaltet werden. Der Energiesparmodus kombiniert die meisten der hier genannten Maßnahmen und geht sogar noch darüber hinaus, indem er die meisten Verbraucher einfach abschaltet. Mehr als telefonieren, SMS empfangen oder E-Mails abrufen ist dann nicht mehr möglich. Auf diese Weise bleiben Sie im Notfall noch ein paar Stunden länger erreichbar.  

Quelle: www.topprodukte.at

Smartphones im Überblick, samt Akkukapazitäten und Angaben zu SAR-Werten (Strahlenbelastung)

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