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Was ist Heumilch?

FRAGE & ANTWORT. Reinhard Geßl, FiBL Forschungsinstitut für biologischen Landbau

Heumilch ist die ursprünglichste und natürlichste Form von Milch. Sie stammt von Kühen, die sich im Sommer ausschließlich von frischem Gras, Kräutern und Blumen ernähren und die im Winter vor allem mit Heu und Grummet (= alle weiteren Schnitte nach dem ersten Heuschnitt)sowie in geringer Ergänzung mit Getreide- und Eiweißpflanzenschrot gefüttert werden. Auf Silage (vergorenes Gras oder vergorener Mais) im Futtertrog wird verzichtet.
Hochwertiges Heu zu erzeugen erfordert von den Heubauern viel Erfahrung und bedeutet mehr Arbeit: denn für eine hohe Futterqualität muss das Heu zum richtigen Zeitpunkt gemäht werden sowie rasch, schonend und ausreichend getrocknet werden. Gut drei Tonnen Heu verdrückt eine einzige Kuh im Laufe des Winters.

Heumilch ist nicht zwangsläufig Bio. Die strengen und kontrollierten Bio-Haltungsauflagen gelten daher nur bei Bio-Heumilch, diese erkennen Sie am EU-Bio-Siegel, ggf. dem runden, roten AMA-Biozeichen, der Bio-Handelsmarke und der Bio-Kontrollstellennummer.

Bei der Herstellung von Hartkäse (Emmentaler, Bergkäse etc.) wird traditionell nur Heumilch verwendet, da es bei „Silagemilch“ leichter zu Fehlgärungen kommen kann. Deshalb haben Hartkäserei-Molkereien schon vor etwa 40 Jahren ganze Milchsammelrouten zu „Siloverzichtsregionen“ ausgerufen. Aus diesen Gebieten stammt heute überwiegend die Heumilch. Heumilch macht in Österreich einen vergleichsweise hohen Anteil von ca. 15 % am Gesamtmilchaufkommen aus.

Eine Studie der Universität für Bodenkultur aus dem Jahr 2010 weist der Heumilch im Vergleich zur Standardmilch höhere Werte an herzstärkenden Omega-3-Fettsäuren aus. Ebenso positiv erhöht sind die Werte an conjugierten Linolsäuren (CLA).

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