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Wohnen im grünen Bereich

Editorial von Annemarie Herzog

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Herfert

Wie sieht für Sie das ideale Zuhause aus? Ein gemütliches Nest als Rückzugsort oder ein großzügiges, repräsentatives Haus, in dem Gäste immer willkommen sind? Unsere Wohnbedürfnisse stehen immer wieder im Fokus der Wissenschaft. So hat eine Studie ergeben, dass sich Menschen von ihren vier Wänden in erster Linie Schutz, Geborgenheit und Wärme erwarten. Das ist die Basis, darüber hinaus sind die Wunschlisten unterschiedlich lang: mehr Platz für die Kinder, ein großes Wohnzimmer, in dem auch mal richtig gefeiert werden kann, dazu etwas Grün und Bäume vor dem Fenster, eine gemütliche Terrasse, um die Sonne zu genießen, oder ein Gemüsegarten, um Paradeiser und Kräuter anzupflanzen.

So wollen wir leben. Aber was ein Haus sonst noch können soll, lässt sich nicht so einfach aus dem Bauch heraus sagen. Natürlich sollen die verwendeten Materialien gesund sein und der Energieverbrauch niedrig, damit die Heizkosten im grünen Bereich bleiben. Dieser Komfort kostet Geld – Geld, das in den letzten Jahren ohnehin nicht gerade üppig in unsere Kassen geflossen ist. Deshalb wird so manche Energiesparmaßnahme auf ihre Rentabilität abgeklopft. Spätestens an diesem Punkt sollte man sich jedoch auch überlegen, wie rentabel ein PS-starkes Auto ist und wann sich eine Garage amortisiert.

Wir haben in der aktuellen Coverstory nachgefragt, was die Kosten beim Bauen nach oben treibt und wo Einsparungen sinnvoll sind, damit das Wohnen wieder leistbar wird.

Herzlichst

Ihre
Annemarie Herzog, Chefredakteurin LEBENSART

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