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Wieviel Wärme brauchen wir?

Editorial von Annemarie Herzog

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Herfert

Mit regelmäßiger Aufdringlichkeit liegt sie im Postkasten. Fast unscheinbar ist das Kuvert, klein und weiß, das Logo des Energieversorgers auf der oberen Ecke. Einzig die Dicke des Poststücks lässt auf seinen gewichtigen Inhalt schließen: Ganze vier Blätter umfasst die Endabrechnung des letztjährigen Wärmebedarfs. Zittrige Hände und Schweißperlen auf der Stirn begleiten das Studieren dieses Schriftstücks. Da steht was von Verbrauchsmenge und Grundpreis, von zusätzlichen Abgaben, Messleistungen und Steuern. Der Endbetrag lässt wieder mal die Knie schlottern. Wozu ist man nun in dicken Wollsocken durch die Wohnung gelaufen, wenn sich die ganze Sparsamkeit nicht in der Endsumme niederschlägt? Wie kann es sein, dass wieder eine Nachzahlung fällig ist?
Wer die Abrechnungen der letzten Jahre vergleicht, merkt schnell, dass der Grundpreis für Energie ständig steigt und weiter steigen wird. In der aktuellen Coverstory finden Sie Tipps, wie Sie die Heizkosten dauerhaft reduzieren und dem nächsten Schreiben Ihres Energieversorgers gelassen entgegensehen können.

„Inmitten von Schwierigkeiten liegen günstige Gelegenheiten“ soll Albert Einstein gesagt haben. Menschen, welche in turbulenten Zeiten gelassen bleiben und die günstigen Gelegenheiten erkennen, werden als resilient bezeichnet. Resilienz, darunter versteht man in der Physik „in seinen urspünglichen Zustand zurückkehren“, so wie ein Stehaufmännchen immer wieder in seine Mitte findet, auch wenn es noch so oft gestupst wird. Was Sie selbst dazu tun können, um in Ihrer Mitte zu bleiben, wenn das Leben Sie "stupst", lesen Sie auf Seite 50.

Übrigens: ab dieser Ausgabe können Sie LEBENSART auch als e-paper abonnieren, ganz einfach auf www.lebensart.at.

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