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Österreich sucht die „Orte des Respekts“ 2022

Respekt.net und Raiffeisen NÖ-Wien holen zivilgesellschaftliches Engagement vor den Vorhang, Greiner ruft Sonderpreis für Bildungsprojekte aus

Ein Volkssschüler sitzt mit Heft und Bleistift an einer Schulbank, neben ihm ein älterer Herr, der ihn unterstützt, die beiden scheinen sich angeregt zu unterhalten.
Gewinnerprojekt OdR 2020: "Freispiel macht Schule" Foto: frei

Ab 18. Mai stellt die zivilgesellschaftliche Initiative Respekt.net wieder die „Orte des Respekts“ in den Mittelpunkt. Österreichweit werden Initiativen, Organisationen und Personen gesucht, die täglich ihren Beitrag für ein respektvolles Miteinander und Zusammenleben leisten.

 „Orte des Respekts“ sind überall dort, wo Menschen etwas Besonderes für die Gesellschaft getan haben und weiterhin tun - ob in einer Region, Gemeinde, Straße oder online. Diese Orte reichen auf ortedesrespekts.at ihre Initiative ein, ihr Engagement wird von der Bevölkerung und einer Jury ausgezeichnet und dank dem Hauptsponsor Raiffeisen NÖ-Wien mit Geldpreisen prämiert. Das Unternehmen Greiner aus Oberösterreich ruft einen Sonderpreis für Bildungsprojekte aus.

„Wir zeichnen bereits zum 5. Mal die „Orte des Respekts“ in Österreich aus und sind überzeugt, dass wir auch heuer wieder ganz besondere Initiativen aus der Zivilgesellschaft ins Rampenlicht stellen können“, erklären Martin Moser und Luise Wernisch-Liebich als Geschäftsführer*innen von Respekt.net.

Eine ältere Dame unterstützt ein Mädchen bei der Hausübung, sie sitzen mit einem weiteren Mädchen im Volksschulalter an einem runden Tisch in einem Klassenzimmer.
Ort des Respekts 2020: Freispiel macht Schule - Freiwillige gehen einen Vormittag pro Woche in eine Schulklasse und unterstützen in enger Zusammenarbeit mit den LehrerInnen jene Kinder, die Lern- und Verständnisschwierigkeiten haben. Foto: frei

Über die Webseite ortedesrespekts.at können ab 18. Mai Projekte eingereicht werden.

Projekte, die als „Ort des Respekts“ nominiert werden, sollen folgende Kriterien erfüllen:

Sie diskriminieren nicht, haben eine positive Vorbildwirkung für andere, leben Nachhaltigkeit und sie gehen in ihrer Umsetzung neue, kreative Wege.

Nach dem Einreichschluss am 10. Juli werden alle Projekte, die die Kriterien des Wettbewerbs erfüllen, auf der Webseite detailliert zu finden sein sowie auf der „Landkarte des Respekts“ präsentiert.

Eine Jury, bestehend aus Respekt.net-Mitgliedern, Sponsorenvertreter*innen und Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft, prämiert gemeinsam mit der Bevölkerung via Online-Voting die respektvollsten Projekte aus ganz Österreich.

Ab Mitte August startet das Voting für alle nominierten „Orte des Respekts“. Das Ergebnis und die ausgezeichneten Projekte gibt das Team von Respekt.net Mitte September bekannt, im Oktober folgt die feierliche Auszeichnung im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in Wien.

Sponsoren

Orte des Respekts 2022

Die diesjährige Suche nach den „Orten des Respekts“ wird von Raiffeisen NÖ-Wien als Hauptsponsor unterstützt, das Unternehmen Greiner ruft einen Sonderpreis für Bildungsprojekte aus. 11.000 Euro werden an Initiativen aus der Zivilgesellschaft ausgeschüttet.

„Gerade die letzten Monate zeigen, dass Respekt nicht immer selbstverständlich ist. Doch gibt es viele Vereinigungen und Initiativen, die etwas Besonderes für die Gesellschaft leisten. Das wollen wir unterstützen. Deshalb fördern wir diese „Orte des Respekts“ aus tiefer Überzeugung. Ich freue mich, einen Beitrag dafür zu leisten, dass Menschen, die sich tagtäglich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich einsetzen und damit „Orte des Respekts“ schaffen, vor den Vorhang geholt werden“, sagt Michael Höllerer, Generaldirektor Raiffeisen NÖ-Wien.

Initiativen können einreichen auf: www.ortedesrespekts.at