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Editorial von Annemarie Herzog

Ich bin Luft für dich? Welches Kompliment!
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Herfert

Tief einatmen – die Lungenflügel blähen sich, die frische Morgenluft strömt durch den Körper. Noch einmal ein tiefer Zug – fast augenblicklich wird der Kopf klar und die um kleine Unpässlichkeiten kreisenden Gedanken verfliegen. Wer denkt schon bei so etwas Selbstverständlichem wie dem Atmen darüber nach, was da in die Lungen strömt?

Wenn wir über Luft reden, dann im sprichwörtlichen Sinn: „Mir verschlägt es den Atem“, „er/sie lässt mir keine Luft“, womit gemeint ist, dass er oder sie zu wenig Raum zur Entfaltung, zum Leben lässt. Und sollte jemand zu Ihnen sagen, Sie seien Luft für ihn, dann nehmen Sie es als Kompliment. Es ist doch schön zu wissen, dass man unverzichtbar ist!

Etwa zehn Kubikmeter Luft atmen wir durchschnittlich pro Tag ein. Dass diese Luft in Europa von guter Qualität ist, hat etwas mit klaren Vorgaben und Regeln zu tun. Und damit das so bleibt, können wir alle etwas tun. Wir sind in unserer Coverstory der Frage nachgegangen, welche Schadstoffe in Österreich in der Luft liegen und warum wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung so unpopulär sind.

Luft und Raum, Weite, das alles kann man beim Radeln erleben. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum Radreisen so im Trend liegen. Die Hände auf dem Lenker, der Kopf in den Wolken, Freiheit atmen – genau die Vorstellung von Urlaub, die uns glücklich macht! Wir haben drei Radtouren für Sie ausgewählt, die abenteuerliche Einblicke oder Entschleunigung bieten, je nach Ihren persönlichen Vorlieben.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer genug Luft haben, um sich auszuleben, Ihre Projekte voranzubringen, um sich zu erholen und Entspannung zu finden. Und wenn Ihnen die Luft wegbleibt, dann vor Staunen und Begeisterung!

Einen vielfältig grünen, duftenden Sommer wünscht Ihnen

Annemarie Herzog & das Team der LEBENSART

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