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Husten Sie dem Wetter was?

Editorial von Annemarie Herzog

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Herfert

Vorbei die Zeit der bloßen Füße und kurzen Ärmel. Dicke Wolle verhüllt die sommers sonnengeküsste Haut, den Kopf umwehen warme Luftströme aus dem Heizkörper. Klammheimlich haben wir das Rad am Thermostat eine Stufe höher gestellt, in der Hoffnung, dass es sich nur um ein kurzes Zwischentief handle und das automatische Winterprogramm noch Schnee von morgen sei.

Natürlich bleiben die Fenster zu, bis auf zwei, drei kurze Lüftphasen pro Tag, die Frischluftfans den empfindlichen Mimosen abringen können. Mit Zugluft und Verkühlung wird da argumentiert. Wie aber sieht es mit der Luftqualität in den Räumen aus? Seit einigen Tagen liegt ein neuer Teppich auf dem Boden und der Drucker verbreitet eigenartige Gerüche, die in der durchlüfteten, warmen Jahreszeit nicht zu riechen waren. Ob das alles sauber ist? Fast zeitgleich mit der Heizperiode beginnt das große Husten. Von ständigem Räuspern bis zu bellenden Anfällen ist jetzt alles zu hören. In unserer Coverstory haben wir die Luftqualität in Innenräumen unter die Lupe genommen und geben Tipps, wie Sie Schadstoffe vermeiden – damit Sie auch bei geschlossenen Fenstern frei durchatmen können.

„Warum lüften? – Draußen ist die Luft ja noch schlechter“, mögen jene denken, die an stark befahrenen Straßen wohnen. Eine der größten Herausforderungen für eine zukunftsfähige Mobilität liegt daher darin, so wenig Abgase wie möglich in die Luft zu entlassen. Das Elektroauto ist da schon mal eine gute Alternative. Leider kann es in Österreich nicht so richtig Fuß fassen. Außer beim Carsharing: da haben sich die leisen Flitzer zu einem absoluten Hype entwickelt. Wir waren selbst überrascht über die Vielzahl an Initiativen, die vor allem in ländlichen Gebieten entstehen. Wo Sie Elektroautos ausleihen können, lesen Sie ab Seite 8.

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