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Guerilla Gardening lässt Wien blühen

Sonnenblumen als Antiatomsymbol: In diesem Sommer waren in Wien-Neubau an allen Ecken und Enden blühenden Sonnenblumen zu entdecken.

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Eine Guerillagruppe sitzt dort im Beet, wo sie vor drei Monaten Sprösslinge gesetzt hat Thomas Rucker

Bereits im April haben 32 NaturliebhaberInnen im Rahmen des Internationalen Guerilla Gardenings mehrere tausend Sonnenblumensprösslinge im öffentlichen Raum in Baumscheiben, in Beeten und Trögen quer durch den 7. Bezirk gesetzt.
Diese Aktion fand Unterstützung durch den Bezirksvorsteher von Wien Neubau, Thomas Blimlinger, er wies die Magistrate, MA 42 (Gartenbauamt) und MA 48 (Straßenreinigung) an, die Pflanzen nicht auszujäten oder durch Reinigung der Baumscheiben zu entfernen. Der Künstler, Thomas Rucker, der das Projekt leitete, sagt über die Sonnenblume: „Die Sonnenblume wendet sich immer dem Licht zu und ist das Antiatomsymbol schlechthin.“ Und dadurch wird die Pflanzung dieser Blume auch zu einem politischen Statement.

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Eine Anrainerin freut sich über das Wachsen der Sonnenblumen Elfriede Hajek

Die kleinen Setzlinge wurden mit Schildern: Bitte, gieß mich!“ markiert. Viele AnrainerInnen übernahmen Gießpatenschaften. Bienen und Insekten nahmen diese Blüten als zusätzliche Futterquelle überaus gerne an.

Wie viele Personen sich an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligten, ist schwer abzuschätzen, da die meisten Guerilla-GärtnerInnen in der Nacht unterwegs waren und unentdeckt pflanzten und gießen gingen.

Im Winter sollen die Sonnenblumenkerne an die Vögeln verfüttert werden und aus den Wurzeln möchte Thomas Rucker Christbäumsterne machen.

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Thomas Rucker stützt die jungen Sonnenblumen mit Stöcken Elfriede Hajek

Infos: Thomas Rucker: Tel: 0676 3643892, Email: info@thomasrucker.com, www.thomasrucker.com

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