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Die Renaissance des guten Geschmacks

Editorial von Annemarie Herzog

Ein Gemüsegarten im Spätsommer: pralle Zucchini unter grünen Blättern, Schnittlauch und Sellerie, der purpurfarbene Pflücksalat neben dem reifen Rot der alten Paprikasorte – welch eine Fülle! Es gibt ein Gefühl der satten Zufriedenheit, die Zutaten für das Abendessen selbst zu ernten, die zarten Karotten aus der Erde zu ziehen, noch etwas Petersilie dazu, für ein knackiges Gemüse.

Davor steht eine Menge Arbeit. Harken, säen, im Wettlauf mit den Schnecken die Jungpflanzen hegen und regelmäßig gießen. Bequemer ist da schon der Supermarkt mit seiner ganzjährig großen Auswahl: Erdbeeren aus Spanien, Erdäpfel aus Israel und Weintrauben aus Indien – internationale Vielfalt eben, in einer globalisierten Welt. Das kann einem schon mal auf den Magen schlagen. Und dann wächst in all diesem Überfluss der Wunsch nach dem Einfachen und Guten.

Warum wir als Konsumenten mitverantwortlich sind für das, was wir im Supermarkt aufgetischt bekommen, lesen Sie in der aktuellen Coverstory. Dazu gibt es viele Tipps, wo Sie frische Lebensmittel direkt beim Bauern oder auf Märkten einkaufen können. Und wenn Sie überhaupt keine Zeit haben: lassen Sie sich ein Bio-Kistl nach Hause liefern. Bequemer geht’s nicht – und schmeckt hervorragend! Ein Trend, ganz im Sinne des guten Geschmacks.

Guten Geschmack beweisen auch die Herren, wenn es um Mode geht. Nach unserer letzten Modegeschichte haben Sie, liebe Leser, angeregt, doch einmal Anzüge zu zeigen. Sie fühlten sich zu Recht vernachlässigt. Denn der Bereich der grünen Businessmode für den Mann steht erst am Anfang. Was auf dem Markt ist, besticht jedoch durch beste Qualität und wird fast gänzlich in Europa gefertigt. Ökologisch und regional. Wo Sie die neue Herrenmode finden, lesen Sie ab Seite 50.

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