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Diakonie - Hilfe über den Adventkranz

Die Diakonie möchte den Advent 2013 nutzen, um im Zeichen des Adventkranzes auf Anliegen von Kindern und Jugendlichen in Not aufmerksam zu machen:

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Foto: Diakonie

Der Adventkranz ist eine Erfindung der Diakonie. In ihrer ersten Einrichtung, dem „Rauhen Haus“ in Hamburg, fanden Kinder aus ärmsten Verhältnissen und aus zerrütteten Familien ein neues Zuhause. Es waren diese Straßenkinder des beginnenden Industriezeitalters, denen der Pädagoge Johann Hinrich Wichern damit die Zeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Jeden Tag im Advent wurde an einem großen Wagenrad eine Kerze entzündet. Denn ein Gefühl für Zeit, für Vorfreude und Zuversicht kannten sie nicht. 1839 entstand so der erste mit Tannenreisig geschmückte Adventkranz.
Vom Adventkranz geblieben sind bis heute die vier großen Kerzen für die Adventsonntage.

Ebenso geblieben ist bis heute die Not benachteiligter Kinder und Jugendlicher - auch wenn sie nicht mehr, wie damals zerlumpt und verlaust, auf den Straßen sichtbar sind.

30.000 Kinder und Jugendliche gibt es in Österreich, die als sozial gefährdet gelten. Und 8.000 junge Menschen verlassen jährlich die Schule ohne einen ordentlichen Abschluss. 78.000 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren sind weder beschäftigt noch in Ausbildung. – Das ist der sichere Weg in lebenslange Armut! Und die Situation für Jugendliche verschärft sich in Folge der Finanzkrise in ganz Europa.

Wie damals hilft die Diakonie auch heute, wenn Jugendliche in der Krise stecken. Wenn in der Familie nichts mehr klappt, dann berät und begleitet sie alle Beteiligten, bis ein gedeihliches Miteinander wieder funktioniert. Oder sie bietet einen geschützten Wohnplatz, wenn sich das familiäre Umfeld als schädlich erweist. Sie arbeitet mit SchülerInnen, die keine Schule mehr aufnehmen mag. Sie hilft Kindern beim Deutschlernen, wenn sie kurz nach der Einreise dem Schulunterricht in einer fremden Sprache folgen müssen. Sie kümmert sich um Jugendliche, die ohne Begleitung Erwachsener aus ihrem Heimatland geflohen sind. Und sie verhilft Kindern mit Behinderung in Schule und Ausbildung zu ihrem Recht auf Integration.
Dies alles und noch viel mehr leistet die Diakonie dank zahlreicher UnterstützerInnen – seit es den Adventkranz gibt.

www.diakonie.at

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