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Tipps für heiße Sommertage

Der Hitze trotzen: So halten Sie Ihr Zuhause an heißen Sommertagen kühl.

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An den Hundstagen kommt’s in der Wohnung vor allem auf das richtige Lüften und auf gute Jalousien an. Beim Hausbau ist es wichtig, genug Speichermasse einzuplanen, damit die Raumtemperatur im Sommer angenehm bleibt. Umweltberatung

Wenn die Hitze unerträglich wird, ist untertags dicht machen angesagt, wie wir es von unseren Sommer-Urlauben am Mittelmeer kennen: „Tagsüber Fenster schließen und Fensterläden zu bzw. Jalousien runter und erst in der Nacht alles öffnen und durchlüften, wenn es draußen kühler wird“, rät DI Franz Kuchar, Energieexperte bei "die umweltberatung".

Jalousien: außen ist besser als innen

Jede Beschattung der Fenster ist besser als keine, allerdings ist der Wirkungsgrad sehr unterschiedlich. Außenjalousien sind am effizientesten und lassen nur 27 % der Sonnenenergie durch das Fenster eindringen. Markisen und Jalousien zwischen den Fenstergläsern halten ca. die Hälfte der Sonnenenergie ab, Vorhänge sowie Innenjalousien ca. ein Viertel.

Beim Neubau: genügend Speichermasse planen

Je massiver Wand Boden und Decke sind, desto besser können sie eindringende Wärme „verdauen“. Von alten, mit massiven Steinen gemauerten Gebäuden ist bekannt, dass sie angenehm kühl sind, auch wenn draußen die Sonne runter brennt. Massive Mauern können viel Wärme aufnehmen ohne gleich deutlich wärmer zu werden, da sie eine große Wärmespeicherfähigkeit besitzen.
Ein keramischer Fußboden, eine Vollziegelzwischenwand und dicker Lehmputz an Wand und Decke können auch im Fall der Leichtbauweise für ausreichende Speicherfähigkeit sorgen. Damit wird trotz der Wärme, die hereinkommt, die Aufheizung gering gehalten.

Sonnenschutzfolien – kühl und dunkel

Sonnenschutzfolien, die außen auf Fensterflächen geklebt werden, können den Hitzeeintrag verringern, lassen teilweise aber weniger Licht ins Zimmer und verringern die passive Sonnenenergienutzung im Winter. Besonders an trüben Tagen kann es in den Räumen dunkler werden. Jalousien haben im Vergleich zu Folien den großen Vorteil, dass sie nur bei Bedarf eingesetzt werden.

Klimageräte heizen dem Klima ein

Klimageräte sind der allerletzte Ausweg und möglichst zu vermeiden, denn sie heizen durch extrem hohen Energieverbrauch dem Klima ein und erzeugen überraschend hohe Stromrechnungen. Scheint die Anschaffung eines Klimagerätes unvermeidbar, sollte die Energieeffizienzgröße (EER, energy efficiency ratio) bei der Auswahl ausschlaggebend sein. Sie stellt dar, wie gut die Kühlleistung im Verhältnis zur eingesetzten elektrischen Leistung ist. Je größer dieser Wert ist, desto effizienter ist das Gerät. Spitzengeräte haben EER-Werte von 5 – 5,5.
Von den verschiedenen Gerätetypen weisen die fix verbauten Splitgeräte die beste Energieeffizienz auf. Sie verbrauchen für die gleiche Kühlleistung im Vergleich zu den mobilen Einschlauchgeräten um bis zu ¾ weniger Strom! Splitgeräte bestehen aus zwei Einheiten, eine wird im Freien montiert und nur der kühlende Verdunster befindet sich im Wohnraum. Mobile Einschlauchgeräte befinden sich komplett im Wohnraum und transportieren die Hitze über einen Schlauch, der im Fenster eingehängt wird, ins Freie. Dadurch kommt aber gleichzeitig wieder Wärme in den Raum.


Firmenunabhängige Beratung für angenehme Temperaturen

Damit ein Klimagerät gar nicht notwendig wird, bietet "die umweltberatung" für Neubauten und Sanierungen firmenunabhängige Beratung an. Tel: 01/803 32 32, www.umweltberatung.at

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