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Tschernobyl noch immer Spuren von Belastungen

31.03.2011:

Noch 25 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl sind in einigen Gebieten Österreichs Belastungen nachweisbar.

Foto: Wikimedia/Carl Montgomery
Tschernobyl Reaktor, Aufnahme im Jahr 2006

Nach der Katastrophe von Tschernobyl im April 1986 verteilten sich die Wolken mit dem radioaktiven Fallout über weite Teile Europas und damit auch über Österreich. In Gebieten, in denen es zu dieser Zeit regnete, gelangte die atomare Belastung in den Boden. Dies war vor allem im Gebiet um die Koralpe, in Teilen des Salzkammergutes, in den Tauern und im Waldviertel der Fall. In manchen Gegenden sind heute noch Spuren von Cäsium zu finden. Betroffen sind bestimmte Waldpilze, wie der Maronenröhrling, Waldbeeren und Wildschweine, weil diese im Boden wühlen und die Früchte des Waldes fressen.

Kinder können Waldbeeren essen
Dr. Hans Peter Hutter, von den Ärztinnen für eine gesunde Umwelt, beruhigt: „Die Spuren sind gering, ebenso die Wahrscheinlichkeit einer Gefährdung. Trotzdem müssen wir alles tun, um weitere Atomunfälle zu vermeiden. Kinder können ohne weiteres im Wald spielen und toben und auch die Beeren essen. Es ist immer eine Frage der aufgenommenen Menge.“ Obelix mit seinem hohen Wildschweinkonsum wäre schwer gefährdet.

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