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Svoboda Büromöbel feiert 100-jähriges Jubiläum mit Sozial-Projekt

26.07.2011:

Mit Beginn des Jahres 2011 wurde „Out of Office - 100 Jahre, 100 gute Taten“ in Kooperation mit Hilfsorganisationen gestartet

Foto: Caritas/Gleiß

Svoboda Büromöbel feiert 2011 hundertjähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen wurde 1911 von Rudolf Svoboda als Handwerksbetrieb gegründet und hat sich bis heute zu einem der vier größten österreichischen Anbieter von Büroausstattung entwickelt. Jährlich werden rund 17.000 Arbeitsplätze im In- und Ausland mit Möbeln made in Niederösterreich ausgestattet. Das Unternehmen steht in dritter Generation im Besitz der Familie und ist einer der größten Arbeitgeber in St. Pölten. Seit jeher sozial engagiert haben sich Management und Belegschaft gemeinsam entschieden, das Jubiläumsjahr mit einem großangelegten CSR-Projekt zu begehen. Unter dem Titel „Out of Office – 100 Jahre, 100 gute Taten“ werden Svoboda-Mitarbeiter in den nächsten Monaten 100 Hilfseinsätze für soziale Organisationen wie Caritas, Emmausgemeinschaft, Hilfswerk oder Menschen für Menschen leisten. Zusätzlich werden sozial Benachteiligte und NGOs mit Möbelspenden unterstützt.

Das Projekt „HAUS LOOSDORF“

Ausgangssituation:
Mit Jahresbeginn 2011 hat die Caritas das ehemalige Kinderheim in Loosdorf vom Orden der Schulschwestern übernommen. Das Haus Loosdorf ist eine Institution mit einer Rund-um-die-Uhr-Betreuung. In dem Haus leben 39 Menschen mit Behinderungen. Großteils sind es junge Erwachsene, vier sind noch schulpflichtig. In dem Wohnhaus ist auch ein großer Garten angeschlossen. Für die Frühjahrsarbeit im Garten (großer Gemüsegarten, Wiesenflächen und Spielplatz) wurde Hilfe benötigt, weil dies die Möglichkeiten des Personals im Haus Loosdorf übersteigt.

Wie hat die Unterstützung durch Svoboda ausgesehen?
Svoboda-Geschäftsführer Dipl. Ing. Franz Hauser und rund 13 Svoboda-Mitarbeiter/innen mit handwerklichem Geschick und Freude an der Gartenarbeit haben auf Bitte der Caritas geholfen, den etwas verwilderten Garten in eine Freizeitzone für die Bewohner/innen des Hauses Loosdorf zu verwandeln. Die Arbeit umfasste rund vier Tage vor Ort. Die Svoboda-Mitarbeiter/innen wurden für diesen „Out-of-Office-Einsatz“ in Loosdorf vom Unternehmen für jeweils einen Tag freigestellt (bezahlte Arbeitszeit).

Was ist genau gemacht worden?
• große Wurzelstöcke gefällter Obstbäume ausgraben
• Wäschestangen ausgraben
• Unterstand abreißen
• Zaun eines alten Hühnerstalles abreißen
• Büsche versetzen
• Umpflanzen von Rosen und Tulpen
• Kompost versetzen
• Vorbereitung für Beetanlage
• Anlage von Pflanzbereichen und Wegen nach Plan, wobei auch die Planung kostenlos erfolgte
• Einbringen und Verdichten von Mineralbeton im Bereich Wege, Kräuterschnecke und Hochbeete
• Verlegen von Platten im Kiesbett
• Mauern einer Kräuterschnecke mit Naturstein
 

Verein Menschen für Menschen über Büromöbelspende erfreut
Neben der aktiven Mitarbeit stellt Svoboda auch Büromöbel für NGOs und sozial benachteiligte Menschen zur Verfügung – so auch dem Verein Menschen für Menschen, der heuer sein 30-jähriges Bestehen feiert. Almaz Böhm, geschäftsführender Vorstand von Menschen für Menschen, zeigt sich über die Möbelspende sehr erfreut: „Es ist schön zu sehen, dass sich auch viele kleine und mittlere Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind. Gemeinsam können wir viel zu einer besseren und faireren Welt beitragen. Es freut mich deshalb besonders, dass auch Svoboda Büromöbel die Arbeit von Menschen für Menschen unterstützt.“

CSR als Firmenphilosophie
Kern des Projekts ist die aktive Mitarbeit von Svoboda-Teams bei verschiedenen sozialen Organisationen sowie die Lieferung von Büromöbel-Sets an sozial benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien in ganz Österreich. Svoboda-Geschäftsführer DI Franz Hauser über das Projekt: „Für uns stand von Anfang an fest, dass wir das 100 Jahr-Jubiläum nicht mit herkömmlichen Feiern oder Hochglanzbroschüren begehen, sondern einen Beitrag für sozial Benachteiligte leisten wollen. Es sollen 100 gute Taten gesetzt werden für Menschen, mit denen es das Schicksal nicht so gut gemeint hat oder die aus anderen Gründen Unterstützung brauchen. Als Unternehmen tragen wir Verantwortung für die Gesellschaft. Mit unserem Projekt wollen wir unser Verständnis von Social Responsibility in 100 gute Taten fassen und damit Freude schenken und Hilfestellung geben.“

Caritas als zentraler Projektpartner
Karl Lahmer von der Caritas zeigt sich sehr erfreut über die Jubiläumsaktion von Svoboda Büromöbel. „Wir waren von Anfang an begeistert von der Idee, dass sich Mitarbeiter und Management eines Unternehmens für ein Sozialprojekt österreichweit so engagieren wie das bei Svoboda der Fall ist. Nach einigen Koordinationsgesprächen war schnell ein Einsatzplan erstellt, welche Teams wann, für welche Arbeiten und in welchen Caritas Einrichtungen
gebraucht werden. Der Bedarf reicht von handwerklichen Arbeiten wie Garten- und Renovierungsarbeiten über Schulungen in Verkaufsläden der Caritas-Werkstätten für Menschen mit Behinderung bis zur Altenbetreuung oder Kochsessions mit wohnungslosen Jugendlichen. Alles in allem ist das CSR-Projekt von Svoboda eine außergewöhnliche Sache, die hoffentlich viele Nachahmer finden wird.“
 

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