LEBENSART BLOG

DIE AKTUELLE FRAGE

Entspannen, Abenteuer oder Fernreise: Welchen Urlaub planen Sie heuer?
 

mehr

Sustainability Award an acht Hochschulen verliehen

08.03.2010:

Ausgezeichnet wurden Projekte im Bereich Umwelt, Soziales und wirtschaftliche Entwicklung

Mit dem Sustainability Award werden  Initiativen an Hochschulen, die ökonomische, ökologische und soziale Ausgewogenheit anstreben vor den Vorhang geholt und  so sichtbar gemacht.  Der Award wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und dem Lebensministerium alle zwei Jahre vergeben. Eine prominente achtköpfige Jury aus Wissenschaft und Gesellschaft hat 45 Initiativen und Projekte, die von 17 Universitäten, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen eingereicht worden waren, begutachtet und die GewinnerInnen in acht Handlungsfeldern ausgewählt.

"Unsere Hochschulen sind Innovationsmotor in vielen Bereichen. Mit der breiten Palette der eingereichten
Projekte haben sie einmal mehr gezeigt, dass sie auch unverzichtbare Wegweiser in eine nachhaltige Zukunft sind",  ist Bundesministerin Beatrix Karl  überzeugt . "Nachhaltige Entwicklung ist die zentrale Schlüsselfrage für die Zukunft. Dadurch soll für unser Land mehr Lebensqualität, mehr wirtschaftliche Dynamik, ein intakter Lebensraum und eine aktive Rolle in Europa undder Welt erreicht werden. Gerade der Bildungsbereich hat dabei Vorbildwirkung . ", so Umweltminister Berlakovich.

Folgende Projekte und folgende Hochschulen erhalten den Sustainability Award  2010:

  • die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik, Wien, für ihr Bachelorstudienprogramm in Umweltpädagogik (Handlungsfeld Lehre und Curricula)
  • die Universität für Bodenkultur, Wien, für ein Projekt zur Linderung von Armut und Ernährungssicherung in sogenannten Entwicklungsländern (Handlungsfeld Forschung)
  • die Universität Innsbruck für ein Verkehrskonzept zur Erhöhung der Nutzung des Öffentlichen Verkehrs (Handlungsfeld StrukturelleVerankerung)
  • die Fachhochschule Joanneum, Standort Bad Gleichenberg, für ein Projekt zur nachhaltigen Tourismusentwicklung, maßgeblich entwickelt von Studierenden (Handlungsfeld Studentische Initiativen)
  • die Universität Wien für das Mentoringprogramm für Frauen (Handlungsfeld Verwaltung)
  • alle vier Grazer Universitäten für ein gemeinsames strategisches Beratungs- und Entwicklungsgremium im Bereich Nachhaltige Entwicklung (Handlungsfeld Kommunikation und Entscheidungsfindung)
  • die Universität für Bodenkultur, Wien, für einen Zusammenschluss und gemeinsamen Aktivitäten mit sechs anderen europäischen Hochschulen für Lebens-wissenschaften (Handlungsfeld Europäische Integration)
  • die Universität Graz für ein Zentrum zur Vernetzung von Nachhaltigkeitsinitiativen in der Steiermark (Handlungsfeld Regionale Integration)

 

Die prominente Jury besteht aus:
Gabriele Eschig (Österreichische UNESCO-Kommission)
Franz Fischler (ehem. EU-Kommissar)
Gisela Hopfmüller (ehem. ORF)
Gerd Michelsen (UNESCO-Professor für Nachhaltige Entwicklung,
Universität Lüneburg)
Klemens Riegler (Ökosoziales Forum)
Erwin Wagenhofer (Regisseur)
Werner Wutscher (REWE)
Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien)

drucker  email  Kommentieren (0) Kommentare